Cathie Wood baut SpaceX-Beteiligung erneut aus - Darum kauft sie trotz Kurssturz der Aktie
Trotz eines Kursverlusts von rund 50 Prozent seit dem Rekordhoch baut Cathie Woods ARK Invest die Beteiligung an SpaceX weiter aus. Darauf setzt die Investorin.
Werte in diesem Artikel
- ARK hat seine SpaceX-Position am Montag erneut aufgestockt
- Gleichzeitig baute ARK die Position in Deere & Co. weiter ab
- SpaceX notiert rund 50 Prozent unter seinem Rekordhoch vom Juni
Cathie Woods Investmentfirma ARK Invest hat am Montag ihre SpaceX-Position weiter aufgestockt, während die Aktie des Raumfahrtunternehmens rund die Hälfte unter ihrem Rekordhoch vom Juni notiert. Nach eigenen, täglich veröffentlichten Handelsdaten erhöhten die vier aktiv gemanagten ARK-ETFs ARKQ, ARKK, ARKW und ARKX ihre gemeinsame SpaceX-Position um 38.727 Aktien, ein Plus von 0,91 Prozent. Der gemeinsame Anteil der vier Fonds war zum Handelsschluss rund 491,87 Millionen US-Dollar wert.
Was ARK laut eigenen Daten sonst noch bewegt hat
Im Gegenzug reduzierte ARK am selben Tag die Position in Deere & Co., dem Landmaschinenhersteller, weiter. Die Investmentfirma erhöhte am selben Tag zudem ihre Tesla-Position um 28.705 Aktien auf einen Gesamtwert von rund 863,66 Millionen US-Dollar über die betroffenen Fonds.
Ein bekanntes Muster bei Cathie Wood
Der Zukauf reiht sich in ein seit dem Börsengang von SpaceX im Juni 2026 wiederkehrendes Muster ein: ARK hat die Aktie seither an mehreren Handelstagen in Folge zugekauft, während andere Anleger angesichts der Kursschwäche zurückhaltender wurden. Wood ist bekannt dafür, gerade nach Börsengängen bei Kursrückgängen antizyklisch zuzukaufen, was ihren Fonds in der Vergangenheit sowohl kräftige Gewinne als auch schmerzhafte Verluste eingebracht hat.
Warum kauft Wood die SpaceX-Aktie trotz des Kurssturzes?
Die SpaceX-Aktie war im Juni 2026 mit einem Rekordhoch von 225,64 US-Dollar gestartet und ist seither auf rund 113,50 US-Dollar gefallen. Dass die Investorin mit ARK ungeachtet des massiven Kursrückgangs ihre Position in SpaceX kontinuierlich ausbaut, lässt sich mit ihren Erwartungen an das Musk-Unternehmen begründen, die sie in einem Interview mit Bloomberg Anfang Mai formuliert hatte: Inhaltlich stützt sich Woods Engagement auf die These, SpaceX könnte über das Satelliteninternet Starlink hinaus zu einem Infrastrukturanbieter für sogenannte orbitale Rechenzentren werden. In einem Bloomberg-Interview beim Milken Institute Global Conference im Mai 2026 begründete Wood ihre Haltung damit, dass die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz auf der Erde zunehmend an physische Grenzen stoße und Rechenzentren im Orbit langfristig eine Lösung bieten könnten. Kurzfristige Kursschwankungen nach einem Börsengang bezeichnete sie im selben Gespräch bereits im Vorfeld als erwartbar.
Der nächste konkrete Fixpunkt für die Bewertung ist der erste Quartalsbericht seit dem Börsengang, der für die erste Augustwoche 2026 erwartet wird und zugleich den Startpunkt für das Ende der Lock-up-Frist markiert: Zwei Handelstage danach, nach bisherigem Zeitplan am 6. August 2026, dürfen Altaktionäre erstmals einen Teil ihrer bislang gesperrten Anteile verkaufen.
Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net
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Alle: Alle Empfehlungen
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 27.07.26 | SpaceX Outperform | Bernstein Research | |
| 17.07.26 | SpaceX Outperform | Bernstein Research | |
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| 13.07.26 | SpaceX Outperform | Bernstein Research | |
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