Biotech-Boom

BioNTech-Aktie im NASDAQ-Handel stabil: Biotech-Finanzierung gibt nach Corona nach


BioNTech-Aktie im NASDAQ-Handel stabil: Biotech-Finanzierung gibt nach Corona nach

Nach einem Boom während der Corona-Pandemie erlebt die deutsche Biotechnologie-Branche wieder schwierigere Zeiten.

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Nach zwei Jahren mit Finanzierungsrekorden floss 2022 weniger Geld in die Unternehmen, während sich die Stimmung in der Branche eingetrübt hat. Das teilte der Branchenverband BIO Deutschland am Mittwoch in Berlin mit. In der jüngsten Mitgliederumfrage rechneten nur 26 Prozent mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, rund die Hälfte von 2021. "Neben Krieg, Energiekrise und Inflation bremsen Fachkräftemangel und fehlende Finanzierungsoptionen unsere Unternehmen aus", sagte Oliver Schacht, Vorstandsvorsitzender von BIO Deutschland.

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Im vergangenen Jahr hätten die Biotech-Unternehmen rund 920 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben über Wagniskapitalgeber, Börsengänge und Kapitalerhöhungen an der Börse. Das sei weniger als ein Drittel des Rekords aus dem ersten Pandemiejahr 2020. "Bei der Finanzierung ist die Branche auf das Niveau von vor der Pandemie gefallen", sagte Schacht. Mit dem Einbruch der Aktien von Tech-Unternehmen sei es zudem für Firmen schwerer geworden, Geld von Investoren zu bekommen.

In der Pandemie hatte die Biotech-Branche mit Leuchttürmen wie dem Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech einen Schub erlebt. 2020 warb die Branche mit knapp 45 000 Beschäftigten in Deutschland rund 3,1 Milliarden Euro ein, 2021 rund 2,4 Milliarden Euro.

Biotech-Firmen tüfteln an komplexen Wirkstoffen und Therapien und bringen auch Technologien in Chemie und Landwirtschaft ein. Das ist teuer und langwierig, weshalb Biotechfirmen auf viel Geld von Investoren angewiesen sind, die meist in den USA sitzen. Firmen wie Biontech zog es zum Börsengang an die US-Technologiebörse Nasdaq.

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Die Ampel-Koalition wolle den Biotech-Standort Deutschland stärken, das sei aber kein Selbstläufer, sagte Schacht. Er forderte mehr Digitalisierung und weniger Bürokratie in der Gesundheitswirtschaft. So müssten Patienten- und Forschungsdaten leichter nutzbar werden.

Die BioNTech-Aktie verlor im NASDAQ-Handel letztlich 0,08 Prozent auf 143,09 US-Dollar.

/als/DP/nas

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Marco Lazzarini / Shutterstock.com, Thomas Lohnes/Getty Images

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16.09.26 BioNTech (ADRs) Buy UBS AG
16.09.26 BioNTech (ADRs) Buy Jefferies & Company Inc.
16.09.26 BioNTech (ADRs) Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.09.26 BioNTech (ADRs) Buy Jefferies & Company Inc.
04.09.26 BioNTech (ADRs) Buy Goldman Sachs Group Inc.

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