Chip-Bilanz

AMD-Aktie tiefrot trotz Rekordumsatz und übertroffenen Gewinnerwartungen


AMD-Aktie tiefrot trotz Rekordumsatz und übertroffenen Gewinnerwartungen

Der Chip-Hersteller AMD hat seine Bilanzzahlen für das jüngst abgeschlossene Jahresviertel vorgelegt. So fiel die Bilanz aus.

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AMD hat am Dienstag nach Handelsschluss an den US-Börsen seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 präsentiert. Im Berichtsquartal wurde ein Gewinn pro Aktie von 1,66 US-Dollar verbucht, im entsprechenden Vorjahresquartal waren es 0,54 US-Dollar Gewinn je Aktie gewesen. Im Vorfeld hatten Analysten durchschnittlich ein kräftiges Gewinnwachstum auf 1,62 US-Dollar je Aktie prognostiziert.

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AMD mit Rekordumsatz

Der Quartalsumsatz von AMD wuchs auf einen Rekordwert von 11,54 Milliarden US-Dollar, nach 7,685 Milliarden US-Dollar im Vorjahresviertel. Damit zog der Umsatz um rund die Hälfte an. Die Expertenschätzungen für das abgeschlossene Quartal lauteten hier im Schnitt auf 11,31 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn habe etwas mehr als drei Milliarden Dollar betragen - nach 897 Millionen Dollar vor einem Jahr.

"Wir haben ein hervorragendes Quartal mit Rekordwerten bei Umsatz und Rentabilität erzielt, wobei sich der Umsatz im Bereich Rechenzentren im Jahresvergleich mehr als verdoppelt hat", wird Dr. Lisa Su, Vorsitzende und CEO von AMD, im Rahmen der Berichtsvorlage zitiert. "Wir gehen mit starker Dynamik in die zweite Jahreshälfte".

KI-Boom treibt Wachstum

Der Halbleiterhersteller rechnet wegen der hohen Chipnachfrage im Zuge des KI-Booms weiter mit einem starken Wachstum. Allerdings dürfte sich das Tempo etwas abschwächen. Einige Analysten hatten sich noch optimistischere Aussagen der AMD-Chefin Lisa Su, insbesondere mit Blick auf die KI-Aussichten, erhofft.

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Für das dritte Quartal rechnet das Unternehmen mit Erlösen von rund 13 Milliarden US-Dollar. Konkret soll der Umsatz 12,7 bis 13,3 Milliarden Dollar erreichen. Beim Mittelwert der Spanne wäre dies ein Anstieg im Jahresvergleich um rund 41 Prozent beziehungsweise 13 Prozent mehr als im Vorquartal. "Wir erwarten, dass sich das Umsatzwachstum im Bereich Rechenzentren in der zweiten Jahreshälfte 2026 beschleunigen wird, was zu einem stärkeren Gesamtumsatzwachstum und einer weiteren Steigerung der Erträge führen dürfte", so Jean Hu, Executive Vice President, CFO und Treasurer von AMD.

Zudem soll die Bruttomarge im Quartalsvergleich bei 56 Prozent stagnieren. An der Börse sorgte die Prognose für Ernüchterung.

AMD-Aktie nach Zahlen unter Druck - AMD enttäuscht mit Prognose

Der Halbleiterhersteller AMD rechnet wegen der hohen Chipnachfrage im Zuge des KI-Booms weiter mit einem starken Wachstum. Allerdings dürfte das Tempo etwas nachlassen. Zudem hatten sich einige Analysten noch optimistischere Aussagen der AMD-Chefin Lisa Su, vor allem mit Blick auf die KI-Aussichten, erhofft.

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Die an der NASDAQ gelistete AMD-Aktie reagierte schlussendlich mit einem Abschlag von 7,04 Prozent auf 482,05 US-Dollar. Von Ende März bis Ende Juni hatte sich der Kurs fast verdreifacht und ein Rekordhoch von knapp 585 Dollar erreicht. Seitdem sorgten Gewinnmitnahmen für einen leichten Rückgang. Dennoch belief sich das Jahresplus bis zum Schluss am Dienstag auf etwas mehr als 140 Prozent.

Die AMD-Aktie ist damit seit Ende 2025 einer der größten Gewinner im NASDAQ 100. Der Börsenwert kletterte - gemessen am Schlusskurs vom Dienstag - auf knapp 850 Milliarden Dollar. Ende Juni hatte AMD bei der Marktkapitalisierung sogar an der Billionen-Marke gekratzt.

Im zweiten Quartal zog der Umsatz um rund die Hälfte auf 11,5 Milliarden US-Dollar an, wie das Unternehmen am Dienstagabend in Santa Clara mitteilte. Der operative Gewinn habe etwas mehr als drei Milliarden Dollar betragen - nach 897 Millionen vor einem Jahr.

Im laufenden dritten Quartal rechnet AMD mit einem Anstieg des Umsatzes auf 12,7 bis 13,3 Milliarden Dollar. Beim Mittelwert der Spanne wäre dies ein Anstieg im Jahresvergleich um rund 41 Prozent beziehungsweise 13 Prozent mehr als im Vorquartal. Zudem soll die Bruttomarge im Quartalsvergleich bei 56 Prozent stagnieren.

Carolin Ludwig, Claudia Stephan, Evelyn Schmal, Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX

Bildquellen: JHVEPhoto / Shutterstock.com, Maurice NORBERT / Shutterstock.com

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06.08.26 AMD (Advanced Micro Devices) Neutral JP Morgan Chase & Co.
06.08.26 AMD (Advanced Micro Devices) Sector Perform RBC Capital Markets
05.08.26 AMD (Advanced Micro Devices) Buy UBS AG
05.08.26 AMD (Advanced Micro Devices) Kaufen DZ BANK
05.08.26 AMD (Advanced Micro Devices) Outperform Bernstein Research