Commerzbank: Offen für konstruktiven Dialog mit Unicredit


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FRANKFURT/MAILAND (dpa-AFX) - Die Commerzbank zeigt sich im Übernahmekampf mit der UniCredit bereit für Gespräche und kritisiert zugleich das Vorgehen der Italiener. Aufsichtsrat und Vorstand stünden einem konstruktiven Dialog mit der Unicredit weiter offen gegenüber, erklärte die Commerzbank in Frankfurt.

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"Nur mit einer einvernehmlichen Lösung unter Einbindung der Unternehmensführung, der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter sowie der Bundesregierung als zweitgrößtem Aktionär ist es aus Sicht der Commerzbank realistisch, Synergien aus einem Zusammenschluss in einem angemessenen Umfang und Zeitrahmen zu erreichen", betonte die Commerzbank.

Commerzbank-Aufsichtsratschef Jens Weidmann sagte, mit Blick auf das Geschäft der Bank bleibe es essenziell, Stabilität und Verlässlichkeit zu wahren. "Aufsichtsrat und Vorstand der Commerzbank bleiben dem Unternehmensinteresse und dem Schutz der Interessen aller Stakeholder, der Kunden, der Mitarbeitenden und der Aktionäre, verpflichtet."

Ähnlich äußerte sich Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp: "Auch in Zukunft wird der Fokus unseres Handelns auf den Interessen unserer Kundinnen und Kunden, unserer Mitarbeitenden sowie unserer Anteilseigner liegen."

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Commerzbank wirft Unicredit Intransparenz vor

Zugleich erneuerte die Commerzbank ihre Kritik an der Unicredit. Nach eigenen Informationen belaufe sich die Summe der von Profi- und Privatanlegern angedienten Aktien auf weniger als zwei Prozent.

"Die angedienten Aktien stammen überwiegend von mit der Unicredit verbundenen Banken und Parteien. Die niedrige Annahmequote unter den unabhängigen Aktionären ist ein Beleg für die mangelnde Attraktivität des Angebot", schrieb die Commerzbank. Die von der Unicredit direkt gehaltenen Aktien, Finanzinstrumente und angediente Aktien sollten nicht als Gesamtposition interpretiert werden.

Die Unicredit hat sich mit ihrem Übernahmeangebot nach eigenen Angaben mehr als 44 Prozent an der Commerzbank gesichert. Die Offerte wurde bis Ablauf für 17,6 Prozent der Commerzbank-Papiere angenommen. Zuvor hatten die Italiener schon ein Paket von 26,77 Prozent. Zusammen mit Kaufoptionen käme die Unicredit auf einen Anteil von 47,59 Prozent./als/ben/DP/jha

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Datum Rating Analyst
08.09.26 Commerzbank Neutral JP Morgan Chase & Co.
07.08.26 Commerzbank Buy Deutsche Bank AG
07.08.26 Commerzbank Neutral JP Morgan Chase & Co.
06.08.26 Commerzbank Kaufen DZ BANK
06.08.26 Commerzbank Neutral JP Morgan Chase & Co.

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