CTS Eventim: Diese Strategie empfiehlt sich jetzt


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CTS Eventim: Diese Strategie empfiehlt sich jetzt

Der Ticket-Anbieter CTS Eventim präsentiert morgen die Halbjahreszahlen. Zuletzt waren Zahlenveröffentlichungen ein Downer für die Aktie.

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Nach Bekanntgabe der Ziele für 2026 Ende März ging es für die Aktie von CTS Eventim von rund 68 Euro auf 48 Euro nach unten. Nachdem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz um knapp 10 Prozent auf 3.079 Mio. Euro und das EBIT um gut 8 Prozent auf 477 Mio. Euro verbesserte, kam der Ausblick für 2026 – gelinde gesagt – nicht ganz so gut an. So sollen Umsatz und EBIT nur leicht steigen. Analysten und Investoren hatten mit deutlich mehr gerechnet.

Q1 mit kräftigem Wachstum

Ein ähnliches Schauspiel ereignete sich dann Ende Mai nach Vorlage der Q1-Zahlen 2026. Ähnlich, aber nicht identisch: Für den Kursrückgang von 62 auf gut 49 Euro benötigte die Aktie dann doch knapp zwei Wochen. Ein Kursrückgang um über 20 Prozent, obwohl der Umsatz um rund 23 Prozent auf 613,4 Mio. Euro kletterte. Beim Periodenergebnis lag der Zuwachs sogar bei über 51 Prozent. Wie also muss das Zahlenmaterial am 20. August aussehen, um einen erneuten Kursrutsch zu verhindern?

Erwartungen höher als Unternehmensziele

Schwierig zu sagen. Am besten so gut wie möglich. Die Konsensschätzungen der Analysten für das EBIT liegen bei über 500 Mio. Euro, daraus errechnet sich ein Gewinn je Aktie von rund 3,25 Euro. Die Zahlen sollten demnach nicht nur die Jahresziele des Unternehmens realistisch erscheinen lassen, sondern auch die Schätzungen der Analysten. Denn sonst drohen Abstufungen. Bei der Interpretation der Halbjahreszahlen ist zudem darauf zu achten, dass die zweite Jahreshälfte bei Umsatz und Ertrag immer die deutlich stärkere ist. Rund zwei Drittel der Ernte werden von Juli bis Dezember eingefahren.

Fazit

Wie die Zahlen morgen aufgenommen werden, ist seriös nicht zu bestimmen. Hier im Vorfeld auf eine positive Überraschung zu spekulieren, erscheint sehr riskant. Die risikoärmere Strategie dürfte es daher sein, zunächst die Zahlen abzuwarten und dann – sofern diese positiv aufgenommen werden – zyklisch einzusteigen. Zu beachten ist dabei aber, dass die zuletzt gestiegene Inflation auf die Lebenshaltung drückt. Gespart wird dann zuerst am Luxus. Technisch hat das Papier bei 48/49 Euro einen Boden ausgebildet. Nach oben gibt es noch zwei Widerstände. Einer liegt im Bereich um 62 Euro – und bei 65 Euro wartet die 200-Tage-Linie.

Auch bei Pyramid entscheidet sich derzeit, ob die Zahlen den Erwartungen standhalten – allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Dort hat sich das operative Geschäft im zweiten Quartal spürbar erholt, doch der Markt scheint noch zu zweifeln, ob es für die Jahresprognose reicht. Die HV könnte hier einen Fingerzeig geben: zum Artikel

Spannende News gibt es auch von der BENO Holding, die den nächsten konkreten Wachstumsschritt vermelden konnte. Damit gewinnt die Expansionsstrategie weiter an Kontur: zum Artikel

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Erstellung am 19.08.26 um 9:40 Uhr.

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