Digitalisierung

Volkswagen-Aktie dreht ins Plus: Uneinigkeit bei Software-Zeitplänen von VW


Volkswagen-Aktie dreht ins Plus: Uneinigkeit bei Software-Zeitplänen von VW

Auf dem schwierigen Weg zu eigener Software und Steuerelektronik sollten die deutschen Autohersteller aus Sicht der IG Metall nichts überstürzen.

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"Die hohe Bedeutung des Themas liegt auf der Hand. Man muss aber aufpassen, dass man nicht zu oft mehr ankündigt, als man hinterher wirklich schon machen kann", sagte der niedersächsische Bezirksleiter der Gewerkschaft, Thorsten Gröger, der Deutschen Presse-Agentur. Er hatte im Herbst den neuen Haustarifvertrag bei Volkswagen verhandelt. Inzwischen gibt es auch Angebote für IT-Experten beim größten europäischen Autokonzern.

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In der Entwicklung von Programmen für digitalisierte Fahrzeuge hatte die VW-Sparte Cariad zuletzt noch erhebliche Anlaufprobleme. Weitere Beschäftigte werden gesucht. Gröger schlägt vor, etwas Tempo aus den ehrgeizigen Vorgaben zu nehmen: "Die Zeitpläne auf eine realistische Basis zu stellen, stärkt auch das Vertrauen der Beschäftigten."

Der neue VW-Konzernchef Oliver Blume hatte jüngst schon beschlossen, die Entwicklungsschritte bei Software, der künftigen digitalen Plattform SSP und dem zunächst ab 2026 geplanten Kernmodell Trinity zu entzerren. Anstelle eines separaten, neu gebauten Werks für den bis zum Ende des Jahrzehnts verschobenen Wagen - seine technische Basis soll für bis zu 40 Millionen Autos gelten - könnte der Trinity womöglich doch im bestehenden Stammwerk in Wolfsburg unterkommen.

"Wichtig ist, dass man bei Verzögerungen für bisherige Pläne die Alternative skizziert", meinte Gröger mit Blick auf die Diskussion der Frage Neubau oder Integration. Am Ende sei es entscheidend, dass sich der VW-Stammsitz an der Transformation in der Autobranche aktiv beteilige - ob mit zusätzlicher Fabrik oder dem Umbau heutiger Linien. "Das kann gestaltet werden, das muss gestaltet werden - das macht auch der Betriebsrat von Volkswagen sehr klar." Unter Blumes Vorgänger Herbert Diess hatte es Streit über das Timing strategischer Ziele und weitere Sparideen bei der Kernmarke Volkswagen gegeben.

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Die VW-Vorzugsaktie machte ihre frühen Verluste wett schloss im XETRA-Handel mit 0,26 Prozent leicht höher bei 116,42 Euro.

/jap/DP/stk

HANNOVER/WOLFSBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: Bocman1973 / Shutterstock.com

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23.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.

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