Drägerwerk: Folgt bald der dritte Streich?


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Drägerwerk: Folgt bald der dritte Streich?

Die Vorzugsaktie von Drägerwerk ist mit Elan über das Jahreshoch gesprungen. Eine in kurzer Folge zweimal angehobene Prognose macht es möglich.

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Am 13. und dann schon wieder am 21. Juli hat Drägerwerk die Geschäftsziele für 2026 angehoben. Möglich war das maßgeblich durch Rückzahlungen aus bereits geleisteten Zöllen. Während es im zweiten Quartal 7,8 Mio. Euro waren, sollen nach dem Halbjahresstichtag nochmals 14,2 Mio. Euro an das Unternehmen zurückgezahlt werden. Demnach dürfte die EBIT-Rendite 2026 jetzt zwischen 6 und 8 Prozent liegen, nach 5,5 bis 7,5 Prozent zuvor. Ursprünglich hatte das Unternehmen sogar nur mit 5 bis 7,5 Prozent gerechnet. Das Wachstumsziel für den Umsatz bleibt bei 1,0 bis 5,0 Prozent (währungsbereinigt: 2,0 bis 6,0 Prozent).

Starkes erstes Halbjahr

Im Sechsmonatszeitraum 2026 kletterte der Umsatz währungsbereinigt um 7,7 Prozent auf 1.603,2 Mio. Euro (HJ 2025: 1.510,2 Mio. Euro). Dabei kam das Segment Medizintechnik um 7,6 Prozent voran, das Segment Sicherheitstechnik um 7,8 Prozent. Beim EBIT gelang mehr als eine Verdreifachung auf 63,8 Mio. Euro (HJ 2025: 20,4 Mio. Euro). Verantwortlich hierfür waren die erfreuliche Umsatzentwicklung und die unterproportionalen Kostensteigerungen. Hinzu kam der bereits erwähnte Effekt aus Zollrückerstattungen.

Hoffnung auf eine dritte Anhebung

Mittlerweile spekulieren Anleger sogar auf eine weitere Zielanhebung. Das kommt nicht von ungefähr. Denn aufgrund des bisherigen Umsatzanstiegs im Jahresverlauf 2026 von 7,7 Prozent und dem des Vorjahres von währungsbereinigt 5,3 Prozent, ist zumindest eine Konkretisierung des Erlöswachstums in der oberen Hälfte der Range nicht auszuschließen. Das könnte im Vorfeld der Q3-Zahlen dann passieren. Wird jeweils die Mitte der Range erreicht, steigt das EBIT 2026 auf 252 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um 8 Prozent.

Fazit

So viel Freude hatten Drägerwerk-Aktionäre mit ihrem Engagement zuletzt im Corona-Jahr 2020. Fundamental gibt es aktuell nichts zu meckern. Anleger, die den Zug verpasst haben, sollten dem Kurs aber nicht hinterherrennen. Bei gesamtmarktbedingten Rücksetzern jedoch könnte sich eine erneute Chance bieten. Die Aktie gehört nach diesen Zahlen unbedingt auf die Watchlist.

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Bei Masterflex warten die Anleger indes auf den Halbjahresbericht. Insbesondere dürfte darauf geschaut werden, wie die beiden großen Wachstumsinitiativen vorankommen, die ab 2027 für eine deutliche Wachstumsbeschleunigung sorgen sollen: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.520 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 11.07.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 31.07.26 um 9:26 Uhr.

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