Herausforderung angenommen

Shell beschleunigt nach Gerichtsurteil Emissionssenkungen


Shell beschleunigt nach Gerichtsurteil Emissionssenkungen

Royal Dutch Shell hat angekündigt, seine Maßnahmen zur Reduzierung seiner Kohlenstoffemissionen zu verstärken, nachdem ein niederländisches Gerichts den Ölkonzern im vergangenen Monat zu drastischeren Maßnahmen verpflichtet hatte.

Shell müsse seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 45 Prozent senken, befand ein Gericht in Den Haag Ende Mai. In einem Beitrag auf dem beruflichen Netzwerk Linkedin schrieb CEO Ben van Beurden am Mittwoch, Shell sei mit dem Urteil nicht einverstanden und gehe weiterhin davon aus, Berufung gegen die Anordnung einzulegen. Der Konzern werde sich aber dennoch der Herausforderung stellen, mehr zu tun.

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"Jetzt werden wir nach Wegen suchen, die Emissionen noch weiter zu reduzieren, und zwar auf eine Art und Weise, die zielführend und profitabel bleibt", schreibt van Beurden. "Das wird wahrscheinlich bedeuten, dass wir in den kommenden Jahren einige mutige, aber maßvolle Schritte unternehmen werden."

Shell hatte im Februar Pläne vorgestellt, seine Ölproduktion schrittweise zu reduzieren und in Bereichen wie Elektrizität und Biokraftstoffe zu expandieren. Demnach wollte der Konzern seine CO2-Emissionen bis 2030 um 20 Prozent verglichen mit 2016 reduzieren. Bis 2035 sollten es dann 45 Prozent sein und bis 2050 schließlich 100 Prozent. Auch andere große Ölkonzerne haben sich unter dem wachsenden Druck von Aktivisten, Investoren und Regierungen verpflichtet, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und mehr in kohlenstoffarme Energie zu investieren.

Welche Maßnahmen der Konzern ergreifen könnte oder inwieweit er seine Umstellung auf kohlenstoffärmere Energie beschleunigen werde, ließ der CEO offen. Shell wollte die Äußerungen von van Beurden nicht kommentieren.

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Laut Analysten und Investoren könnte Shell theoretisch die Emissionen durch den Verkauf von Vermögenswerten, das Überdenken von Explorationsausgaben und das Stoppen des Wachstums seiner Flüssigerdgasaktivitäten reduzieren.

Von Sarah McFarlane

LONDON (Dow Jones)

Bildquellen: Tupungato / Shutterstock.com

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Datum Rating Analyst
25.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Neutral UBS AG
24.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Sector Perform RBC Capital Markets
14.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Buy Jefferies & Company Inc.
11.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Buy Goldman Sachs Group Inc.
08.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Overweight JP Morgan Chase & Co.

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