Hochtief: Kommt nun der Ausbruch?

04.05.26 11:26 Uhr

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Hochtief präsentiert in der kommenden Woche die Q1-Zahlen 2026. Anleger sollten sich bereits auf einen volatilen Handelstag für den Baukonzern einstellen.

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Achtung Spoiler-Alarm: Die Hauptversammlung von Hochtief am vergangenen Mittwoch brachte keine neuen Erkenntnisse bezüglich Q1. CEO Juan Santamaria Cases stellte in seiner Rede neben den starken Werten aus 2025 die Wachstumstreiber für 2026 in den Vordergrund. Diese liegen im KI-, Digital- und Tech-Sektor, im Energiebereich sowie in der Verteidigungsinfrastruktur.

Dividende steigt um über 26 Prozent

Zudem wurde eine Dividende von 6,60 Euro je Aktie beschlossen. Diese wird am 7. Juli gezahlt, wenngleich der Ex-Dividenden-Tag bereits am 30.4. war. Vor dem Hintergrund der starken Kursentwicklung dürfte die Ausschüttung für die Anteilseigner sowieso nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Gemessen an einem Kurs von rund 460 Euro beträgt die Rendite nur noch gut 1,4 Prozent.

Deutliches Wachstum im Q1 erwartet

Zur bisherigen Entwicklung im ersten Quartal 2026 wiederum sagte der CEO noch nichts. Anleger müssen sich jedoch nicht lange gedulden, denn bereits für den 11. Mai stehen die Quartalszahlen auf der Agenda der Essener. Beim Umsatz dürfte Hochtief einen Anstieg um knapp 25 Prozent auf über 11 Mrd. Euro (Q1 2025: 8,9 Mrd. Euro) präsentieren. Das Nachsteuerergebnis könnte dann die Marke von 400 Mio. Euro (Q1 2025: 337 Mio. Euro) toppen.

Fazit

Das Startquartal dürfte trotz des Kriegs im Nahen Osten wieder deutliche Zuwachsraten bei Umsatz und Ertrag zeigen. An den Zielen für das Gesamtjahr wird das Management zunächst nichts ändern. Spannend könnte es jedoch bezüglich der Interpretation der Zahlen werden. Bis der Markt hier eine Einordnung findet, dürfte das Papier am Tag der Veröffentlichung eine hohe Volatilität zeigen. Das ist vor dem Hintergrund der Bewertung auch verständlich, denn bei einem Kurs von rund 460 Euro ergibt sich auf Basis durchschnittlicher Schätzungen ein KGV von über 30. Die Aktie bewegt sich seit drei Wochen seitwärts. Spürbare Kursrücksetzer dürften erneute Kaufgelegenheiten darstellen.

Anders die Lage bei der Aktie von Daldrup & Söhne, die sich noch in der Konsolidierung nach dem steilen Anstieg zu Jahresanfang befindet. Nun aber könnte der nächste Aufwärtsschub anstehen: zum Artikel

Spannend ist auch die Lage der Masterflex-Aktie, die sich seit Wochen ihrem Mehrjahreshoch annähert. Sollten die am 6. Mai anstehenden Q1-Zahlen eine Fortsetzung der positiven Entwicklung aus 2025 signalisieren, könnte das den entscheidenden Impuls für den Ausbruch liefern: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.408 Prozent oder 14,1 Prozent p.a. (Stand: 02.05.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 04.05.26 um 10:46 Uhr.

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