Infineon und ZuriQ: Neue skalierbare Quantenchips sollen entwickelt werden
Infineon Technologies weitet seine Kooperation mit ZuriQ, einer Ausgründung der ETH Zürich, aus.
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Nachdem die Machbarkeit einer neuartigen Chip-Architektur in einer 3x3-Anordnung nachgewiesen worden sei, wollen die Partner in einem nächsten Schritt die Technologie auf eine deutlich größere Anzahl von Qubits hochskalieren, teilte der Chipkonzern mit.
"Gemeinsam mit Infineon und seiner umfassenden Expertise in der Prozessentwicklung und Halbleitertechnologie machen wir die technologischen Fortschritte von ZuriQ skalierbar und industriell nutzbar", sagte Pavel Hrmo, Mitgründer und CEO von ZuriQ. Damit komme man dem Ziel entscheidend näher, Quantencomputing-Technologien für konkrete Anwendungen zu entwickeln.
Anders als bei herkömmlichen Quantencomputern mit eindimensionalen Ionenketten setzt ZuriQ auf eine zweidimensionale Penning-Mikrofallenarchitektur. Elektrische und magnetische Felder erlauben es der Mitteilung zufolge, die Ionen direkt über den Chip zu bewegen. Da eine solche Architektur ohne komplexe Verbindungsstrukturen auskommt, lassen sich größere Qubit-Anordnungen leichter realisieren.
DJG/rio/uxd
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