KWS Saat: Neues Fünfjahreshoch?

16.04.26 08:17 Uhr

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Die KWS-Aktie marschiert weiter in Richtung Fünfjahreshoch. Die Entwicklung der Notierungen für Mais und Weizen sollte aber im Blick behalten werden.

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76-63-76: Nein, das sind nicht die Maße eines Modells aus der neuen Staffel von Heidi Klums „Germanys next Top Modell (GNTM)“. Vielmehr sind es die im Jahr 2026 erreichten Hoch- und Tiefpunkte der KWS-Aktie. Fiel das Papier im Februar noch von 76 auf 63 Euro zurück, folgte schon im März das Comeback bis auf rund 76 Euro.

Nein-Doch-Ah!

Eine derartige Achterbahnfahrt hat Gründe: Nach der Gewinnwarnung im Februar identifizierten Anleger den Wert im März als einen Gewinner des Kriegs in Nahost. Die stark gestiegenen Preise für das Rohöl trieben nämlich auch Agrarrohstoffe wie Mais, Getreide und Zucker kräftig an. Steigende Preise für Agrarrohstoffe wiederum erhöhen die Nachfrage nach Saatgut.

Zur rechten Zeit

Wenngleich die Preise für Mais und Weizen von ihren Jahreshöchstständen im März wieder kräftig nachgegeben haben, dürfte für KWS dennoch etwas hängen geblieben sein. Denn das dritte und vierte Quartal im per 30. Juni endenden Geschäftsjahr – heißt: die erste Kalenderjahreshälfte – sind für KWS die saisonal umsatzstärksten und damit wichtigsten Abschnitte der gesamten Geschäftsperiode.

Fazit

Wie sich der zwischenzeitliche Preisanstieg auf die Zahlen im dritten Quartal ausgewirkt hat, erfahren Anleger am 12. Mai. Da jedoch auch nach der aktuellen Beruhigung an der Ölpreis- und Agrarrohstofffront die Weizen- und Maispreise noch über dem Durchschnittswert der vergangenen sechs Monate liegen, könnte dies zumindest im dritten Quartal zusätzlich für Gewinndynamik gesorgt haben. Bei einem Kurs von 75 bis 76 Euro beträgt das KGV für 2025/26 zwar weniger als 14, ist aber kein Schnäppchen mehr. Technisch könnte die Reise nach einem Ausbruch über das Fünfjahreshoch noch weitergehen. Für den Fall, dass die Aktie an der Marke von rund 76 Euro abprallen sollte, empfiehlt sich aufgrund der zuvor gezeigten Volatilität eine enge Absicherung.

Anders als für KWS bedeutet der Irankrieg für Masterflex, wie für die meisten Unternehmen, vor allem ein zusätzliches konjunkturelles Risiko. Das könnte erklären, warum die Aktie trotz sehr überzeugender Zahlen und Perspektiven sowie der niedrigen Bewertung seit Monaten mit der Widerstandszone um 14 Euro kämpft. Doch möglicherweise nicht mehr lange:  zum Artikel

Ähnlich sieht es bei Gesco aus. Das Unternehmen hat zuletzt geliefert und mit einer starken Prognose für 2026 überzeugt. Sie verspricht eine substanzielle Gewinnsteigerung, was auch der günstigen Aktie Rückenwind verleihen sollte: zum Artikel

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Erstellung am 15.04.26 um 16:29 Uhr.

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