MÄRKTE ASIEN/Überwiegend Aufschläge - Technologiesektor zweigeteilt


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12.18 EUR -0.02 EUR -0.16 %

77.10 EUR -1.30 EUR -1.66 %

14.40 EUR -0.14 EUR -0.93 %

15.46 EUR -0.33 EUR -2.11 %

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26.33 EUR -0.49 EUR -1.83 %

48.95 EUR -0.15 EUR -0.31 %

DOW JONES--Die meisten asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag den herben Abgaben der Wall Street getrotzt und vereinzelt sogar deutlich zugelegt. Das galt nach der Feiertagspause vor allem für die Börsen in Tokio und Schanghai, denen Händler Nachholpotenzial unterstellten. Die chinesischen Festlandsmärkte eröffneten erstmals nach den neuntägigen Neujahrsfeiertagen wieder und meldeten sich gestärkt zurück. Dabei stützte die Aussicht auf niedrigere US-Handelszölle gegenüber regionalen Volkswirtschaften, exportorientierte Sektoren in Japan, Südkorea und China legten daher zu.

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Auffallend war, dass die meisten Märkte im Verlauf tendenziell zulegten. Dies gilt auch für den Nikkei-225 in Japan, der nach einem verhaltenen Beginn 0,9 Prozent höher bei 57.321 Punkten schloss. Die Regierung Trump erwäge neue Zölle für ein halbes Dutzend Branchen, wie das WSJ berichtete. Japanische Aktien könnten profitieren, wenn politische Instabilität in den USA oder erhöhte geopolitische Risiken Kapitalflüsse aus den USA in andere Länder auslösten, urteilten die Citi-Analysten.

China hat den Export kritischer Mineralien und anderer Güter mit potenziellem militärischen Nutzen an mehrere große japanische Unternehmen verboten. Damit eskaliert Peking seine Kampagne gegen Tokio wegen Äußerungen von Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan. Mitsubishi Heavy Industries gaben 3,1 Prozent nach. Die Papiere von IHI und NEC verloren 5,7 bzw. 6,2 Prozent. Die Aktien des Autoherstellers Subaru, der auf die Beobachtungsliste gesetzt wurde, fielen um 3,5 Prozent. Das Unternehmen verfügt über eine Luft- und Raumfahrtsparte, die das japanische Militär beliefert.

In China stieg der Shanghai-Composite um 0,9 Prozent. Obwohl US-Präsident Donald Trump weitere Zölle unter einem anderen rechtlichen Rahmen ankündigte, waren diese nicht speziell gegen China gerichtet. Der HSI in Hongkong verlor dagegen im späten Handel nach den deutlichen Vortagesaufschlägen 1,8 Prozent. Hier schwappten die KI-Sorgen aus den USA vom Vorabend auf den Markt über. Insbesondere der Technologiesektor - und hier die Anwender von KI - belastete den Index. Citrini hatte bereits am Wochenende ein hypothetisches Szenario veröffentlicht, in dem KI die Wirtschaft in naher Zukunft negativ beeinflusst. Die Analysten nannten darin zahlreiche Unternehmen verschiedenster Branchen, deren Geschäftsmodell sie bedroht sehen. Alibaba gaben 2,6 Prozent ab und Tencent 3,2 Prozent - auch Baidu zeigten sich schwach.

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Die People's Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert gelassen. Der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) blieb bei 3,0 Prozent. Das Festhalten an den Referenzzinssätzen war weithin erwartet worden, da die PBoC ihre Leitzinsen in den vergangenen Monaten trotz einiger begrenzter Lockerungen als wachstumsfördernde Geste stabil gehalten hatte.

Der südkoreanische Kospi stieg erneut auf Rekordhoch und gewann 2,1 Prozent. Auch dieser Index baute die Gewinne im Verlauf kräftig aus - gestützt von Export- und Chipwerten. Die Speicherchiphersteller Samsung Electronics und SK Hynix legten um 3,6 bzw. 5,7 Prozent zu - auch hier gab es Rekordstände. Die KI-getriebene Nachfrage nach Halbleitern dürfte die Umsätze erheblich ankurbeln, hieß es. SK Hynix will die Produktion weiter hochfahren.

Der S&P/ASX-200 schloss derweil unverändert. Technologietitel spielen in diesem Index kaum eine Rolle.

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INDEX zuletzt +/- % % YTD Handelsschluss

S&P/ASX 200 (Sydney) 9.022,30 -0,0 3,5 06:00

Topix 500 (Tokio) 2.974,19 +0,1 11,8 07:00

Nikkei-225 57.321.09 +0,9 - 07:00

Kospi (Seoul) 5.969,64 +2,1 41,7 07:30

Hang-Seng (Hongk.) 26.587,86 -1,8 3,7 09:00

Shanghai-Comp. 4.117,41 +0,9 3,8 08:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mo, 09:25 % YTD

EUR/USD 1,1780 -0,0 1,1784 1,1815 0,3

EUR/JPY 183,62 +0,8 182,26 182,75 -0,2

EUR/GBP 0,8738 +0,1 0,8732 0,8742 0,3

USD/JPY 155,84 +0,8 154,62 154,67 -0,4

USD/KRW 1.445,40 +0,1 1.444,14 1.440,90 0,3

USD/CNY 6,8915 -0,2 6,9080 6,9080 -1,5

USD/CNH 6,8877 -0,0 6,8888 6,8828 -1,3

USD/HKD 7,8216 +0,0 7,8192 7,8174 0,5

AUD/USD 0,7071 +0,3 0,7053 0,7083 6,0

NZD/USD 0,5965 +0,2 0,5956 0,5982 3,6

BTC/USD 63.179,28 -2,2 64.575,71 65.659,37 -28,0

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 66,58 +0,4 0,27 66,31

Brent/ICE 71,82 +0,5 0,33 71,49

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 5.181,97 -0,9 -49,23 5.231,20

Silber 88,18 -0,0 -0,04 88,22

Platin 2.155,79 +0,1 2,04 2.153,75

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mpt

(END) Dow Jones Newswires

February 24, 2026 02:48 ET (07:48 GMT)

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