MÄRKTE EUROPA/Börsen geben nach - Energie- und Tech-Werte belasten


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DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte bauen bis Freitagmittag ihre Abgaben deutlich aus - belastet vor allem von Abgaben im Energie- und Technologiesektor. Der DAX reduziert sich um 1,2 Prozent auf 24.691 Punkte und gibt damit die Vortagesgewinne wieder ab. Der Euro-Stoxx-50 verzeichnet ein Minus von 0,9 Prozent auf 6.214 Punkte. Der Energiesektor büßt mit den weiter nachgebenden Ölpreisen 2,1 Prozent ein. Diese fallen trotz eines Angriffs auf ein Schiff in der Straße von Hormus weiter. Ein Barrel der Sorte Brent verliert 3,2 Prozent auf 72,82 Dollar.

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Investoren wetteten darauf, dass das Angebot aus dem Golf weiter ansteigen werde, wenn Schiffe die Straße von Hormus verließen, heißt es. Bedenken hinsichtlich der Schifffahrt blieben jedoch bestehen. In London reduzieren sich BP um 1,9 Prozent, während Shell um 1,0 Prozent nachgeben. Repsol fallen in Madrid um 1,2 Prozent und die italienische Eni geben um 1,1 Prozent nach.

Mit Abgaben zeigen sich auch Technologiewerte, der entsprechende Branchenindex verzeichnet ein Minus von 1,4 Prozent. Teilnehmer verweisen auf die kräftigen Verluste des Sektors in Asien, wo Händler wiederum auf Apple deuteten - der US-Technologieriese will mit Preiserhöhungen steigende Chipkosten kompensieren. Für Verunsicherung sorgt zudem ein Bericht, wonach OpenAI ihren Börsengang möglicherweise verschieben könnte.

Die Aktien von Infineon geben im DAX um 3,8 Prozent nach. Für die Papiere von Aixtron und Suss Microtec geht es um 0,8 bzw. 2,9 Prozent nach unten. In Europa fallen ASML um 1,3 Prozent und STMicro werden 2,9 Prozent tiefer gehandelt. Der Markt sei besorgt über die sprunghaft steigenden Kosten für Speicherchips. Der massive KI-Ausbau entwickele sich zu einem neuen Katalysator für die Inflation, heißt es. Volkswirte sprechen bereits von der zu erwartenden KI-Inflation. Die Auswirkungen dieser Chip-Knappheit seien durch die jüngsten Maßnahmen von Apple unterstrichen worden.

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Der Euro legt zum US-Dollar leicht zu: Nach Ansicht des Präsidenten der New Yorker Fed, John Williams, ist der aktuelle geldpolitische Kurs gut positioniert, um die Inflation wieder auf das 2-Prozentziel der Federal Reserve zu bringen. Gleichzeitig räumte er aber ein, dass die Risiken für das doppelte Mandat der Fed fortbestünden. "Die Finanzmärkte haben die Erwartungen für US-Zinserhöhungen in diesem Jahr leicht zurückgeschraubt", so Volkswirtin Samara Hammoud von CBA. Die Renditen von US-Staatsanleihen gingen zurück, da US-Indikatoren darauf hindeuteten, dass die Fed möglicherweise nicht so restriktiv agieren müsse, wie es der Markt derzeit einpreise.

Größter Verlierer im DAX sind Zalando, die um 5,8 Prozent nachgeben. Grund ist die Nachricht, dass die deutsche Finanzaufsicht Bafin den Konzernabschluss des Online-Bekleidungshändlers für das vergangene Jahr einer genauen Prüfung unterzieht. Es gebe konkrete Anhaltspunkte dafür, dass man darin gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen habe, heißt es von der Bafin zur Begründung. Sollte die Prüfung den Verdacht bestätigen, rechnet die LBBW dennoch nicht mit signifikanten Auswirkungen. Nach Ansicht der Analysten wäre lediglich eine Strafzahlung in einer für Zalando ohne Weiteres verkraftbaren Größenordnung möglich.

Evonik legen dagegen um 0,6 Prozent zu. Das Unternehmen hebt seine Gewinnerwartungen für 2026 nach einer unerwartet starken Geschäftsentwicklung für das von Lieferengpässen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg geprägten zweiten Quartal an. Der Spezialchemiekonzern profitierte zuletzt davon, dass asiatische Wettbewerber teilweise nicht liefern konnten, weil nach der Sperrung der Straße von Hormus ihre Rohstoffversorgung beeinträchtigt war.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 6.214,35 -0,9 -53,18 6.267,53 7,3

Stoxx-50 5.319,46 -1,0 -55,22 5.374,68 8,2

DAX 24.691,39 -1,2 -303,44 24.994,83 0,8

MDAX 31.576,83 -1,2 -395,81 27.039,42 3,1

TecDAX 3.842,01 -1,3 -50,71 3.091,28 6,1

SDAX 17.618,57 -1,3 -235,91 13.062,07 2,6

FTSE 10.444,72 -0,8 -85,17 10.529,89 5,2

CAC 8.367,39 -0,8 -64,22 8.431,61 2,7

SMI 14.067,83 -1,2 -164,13 14.231,96 6,1

ATX 6.412,01 -1,2 -76,54 6.488,55 20,4

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:30 Uhr

EUR/USD 1,1403 +0,3 0,0034 1,1369 1,1386

EUR/JPY 184,3 +0,2 0,3600 183,94 184,0600

EUR/CHF 0,9218 +0,1 0,0007 0,9211 0,9215

EUR/GBP 0,8625 +0,1 0,0009 0,8616 0,8615

USD/JPY 161,62 -0,1 -0,1600 161,78 161,6300

GBP/USD 1,3219 +0,2 0,0028 1,3191 1,3212

USD/CNY 6,798 +0,0 0,0004 6,7976 6,7976

USD/CNH 6,8033 +0,0 0,0027 6,8006 6,7994

AUS/USD 0,6902 -0,1 -0,0006 0,6908 0,6918

Bitcoin/USD 59.391,65 +0,0 25,45 59.366,20 59.203,17

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 69,72 -3,1 -2,20 71,92

Brent/ICE 72,82 -3,2 -2,44 75,26

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.051,46 +0,6 25,46 4.026,00

Silber 58,35 +0,8 0,48 57,87

Platin 1.623,33 +1,4 22,29 1.601,04

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2026 07:37 ET (11:37 GMT)

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21.09.26 Infineon Neutral UBS AG
14.09.26 Infineon Neutral UBS AG
09.09.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.09.26 Infineon Outperform Bernstein Research
07.09.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG

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