MÄRKTE EUROPA/DAX geht freundlich in US-Arbeitsmarktbericht


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Indizes

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FRANKFURT (Dow Jones)--Sehr freundlich sind Europas Börsen am Donnerstag in den Handel gestartet, obwohl der wichtige US-Arbeitsmarktbericht noch bevorsteht. Der DAX steigt um 1,4 Prozent auf 12.428 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verbessert sich um 1,2 Prozent auf 3.268 Punkte.

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Erwartet wird, dass sich der US-Arbeitsmarkt im Juni weiter erholt hat. Die US-Wirtschaft dürfte laut Volkswirten außerhalb der Landwirtschaft 2,9 Millionen neue Stellen geschaffen haben nach gut 2,5 Millionen im Mai. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sollen in der vergangenen Woche leicht zurückgegangen sein auf 1,38 Millionen von 1,48 Millionen.

"Der Arbeitsmarktbericht sollte gut ausfallen, darauf weisen die jüngsten Konjunkturdaten wie die Einkaufsmanager-Indizes hin", sagt Heino Ruland von Ruland Research. Er ergänzt aber auch, Anleger sollten einen guten Bericht nicht überbewerten. So habe zum Beispiel Apple wegen der Pandemie schon wieder Stores geschlossen. "Das deutet eher auf ein Hin und Her am Arbeitsmarkt hin", so der Analyst.

Risikofaktor Virus bleibt

Damit blendet der Markt allerdings weiter die neuen Rekordausbrüche beim Coronavirus in den USA aus: Mit nur rund 4 Prozent der Weltbevölkerung stellt das Land fast 25 Prozent der weltweiten Coronafälle. "Wall Street rechnet das natürlich um in einen Abgang von US-Präsident Donald Trump", so ein Händler. Sein Konkurrent Joe Biden habe klar angekündigt, die Steuerreformen durch Trump abzuschaffen. Damit wären die Gewinne der US-Unternehmen bei seiner Wahl nach oben gekappt.

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Bayer steigen um 1,2 Prozent nach der erfolgreichen Platzierung neuer Anleihen. Sie hatten nach der Aufnahme von 6 Milliarden Euro am Anleihenmarkt etwas zur Schwäche geneigt. Die Autowerte werden von leicht besseren US-Absatzzahlen getrieben; Daimler, BMW und Continental steigen je bis zu 2,1 Prozent, VW sogar um 2,4 Prozent.

Wirecard brechen weiter ein

Wirecard brechen hingegen erneut um 25 Prozent ein. Die bislang stützenden Eindeckungskäufe der ehemaligen Short-Seller scheinen ausgelaufen zu sein. Dazu distanziert sich auch Softbank weiter von dem Unternehmen. Sie hatten geplant, Wirecard als Zahlungsdienstleister für ihr großes Tech-Portfolio zu etablieren. Aktionärsschützer fordern derweil immer lauter, den Wert sofort aus dem DAX-Index zu entfernen.

Bei den Nebenwerten steigen Grenke nach sehr ordentlichen Zahlen um 5,2 Prozent. Home24 setzen ihre Rally nach sehr guten Zahlen um weitere 2,7 Prozent fort. Flatex drehen mittlerweile nach Gewinnmitnahmen leicht ins Minus um 0,1 Prozent. Sie haben den Ausblick erhöht. Das alte Jahresziel, 225.000 Kunden zu gewinnen, wurde mit einem Plus von 238.000 im 1. Halbjahr bereits übererfüllt. "Die Neukunden sind wichtig für die zukünftigen Gebühreneinnahmen", so ein Marktteilnehmer.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 3.267,88 1,22 39,43 -12,74

Stoxx-50 3.016,89 0,71 21,35 -11,35

DAX 12.427,94 1,37 167,37 -6,20

MDAX 26.326,12 0,94 245,46 -7,02

TecDAX 2.951,11 -0,38 -11,37 -2,12

SDAX 11.603,23 0,37 43,07 -7,26

FTSE 6.196,46 0,63 38,50 -18,36

CAC 4.976,17 1,00 49,24 -16,76

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite -0,40 0,00 -0,64

US-Zehnjahresrendite 0,68 0,00 -2,00

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:19 Mi, 17:38 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1281 +0,27% 1,1267 1,1256 +0,6%

EUR/JPY 121,19 +0,24% 121,07 120,95 -0,6%

EUR/CHF 1,0654 +0,11% 1,0656 1,0641 -1,9%

EUR/GBP 0,9029 +0,14% 0,9016 0,9032 +6,7%

USD/JPY 107,50 +0,04% 107,43 107,45 -1,2%

GBP/USD 1,2492 +0,12% 1,2494 1,2463 -5,7%

USD/CNH (Offshore) 7,0656 -0,04% 7,0685 7,0689 +1,4%

Bitcoin

BTC/USD 9.201,76 -0,38% 9.190,88 9.247,01 +27,6%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 40,13 39,82 +0,8% 0,31 -31,2%

Brent/ICE 42,36 42,03 +0,8% 0,33 -32,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.767,42 1.769,90 -0,1% -2,48 +16,5%

Silber (Spot) 17,90 17,93 -0,2% -0,03 +0,3%

Platin (Spot) 823,43 812,00 +1,4% +11,43 -14,7%

Kupfer-Future 2,74 2,72 +1,0% +0,03 -2,5%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 02, 2020 03:40 ET (07:40 GMT)

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21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
14.08.26 Rheinmetall Buy Jefferies & Company Inc.

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