MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Fusionsspekulation im Beauty-Universum


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DOW JONES--Nach der Erholung zum Wochenstart haben die europäischen Börsen am Dienstag ihre Gewinne verteidigt, obwohl die Ölpreise wieder deutlich anzogen. Brent-Öl verteuerte sich um 4,4 Prozent auf über 104 Dollar. Dazu trugen auch Dementis aus dem Iran zu angeblichen Gesprächen zwischen den Kriegsparteien Iran und USA bei.

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"Positiv ist, dass der US-Präsident angesichts des jüngsten Deeskalationsversuchs offenbar weiter an einem 'Deal' interessiert ist. Hintergrund dürfte insbesondere der innenpolitische Druck sein, der ihm entgegenschlägt", hieß es bei der DZ Bank. Schließlich seien auch die Kraftstoffpreise in den USA deutlich gestiegen - mit Blick auf die im Herbst anstehenden Parlamentswahlen keine guten Voraussetzungen für die Republikaner. Laut US-Präsident Trump soll sich nun Pakistan als Vermittler angeboten haben.

Der DAX verlor 0,1 Prozent auf 22.637 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 schaffte ein Miniplus von 0,1 Prozent auf 5.581 Zähler.

Dien Anleger stehen laut Vermögensverwalter QC Partners weiterhin vor der schwierigen Frage, wie lange der Krieg im Iran noch dauern werde. "Niemand kann aktuell seriös sagen, wie konkret und erfolgversprechend die Gespräche zwischen den USA und dem Iran sind", sagte Stratege Thomas Altmann. Die vergangenen Tage hätten eindrucksvoll gezeigt, dass es teuer sein könne, im fallenden Markt investiert zu sein. "Sie haben aber auch gezeigt, wie teuer es sein kann, im wieder steigenden Markt nicht dabei zu sein."

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Konjunkturdaten setzten kaum Akzente. Der Sammel-Einkaufsmanagerindex für die Industrie und den Dienstleistungssektor im Euroraum fiel im März von 51,9 auf 50,5 Punkte. Volkswirte hatten den Index mit 51,0 erwartet. "Der Irankrieg hinterlässt offenbar erste Spuren: Während die Erwartungen im Euroraum spürbar sinken, steigen die Inputpreise", kommentierte die Commerzbank. Die Unsicherheit treffe insbesondere den Dienstleistungssektor. "Trotz des deutlichen Rückgangs im März befindet sich der Einkaufsmanagerindex insgesamt weiter in dem Bereich, in dem die Wirtschaft im Euroraum in der Vergangenheit zumindest leicht gewachsen ist."

Übernahmefantasie machte sich in der Kosmetikbranche breit. In Madrid haussierte die Aktie von Puig Brands um 13 Prozent, nachdem das US-Unternehmen Estee Lauder Gespräche mit Puig bestätigt hatte, ohne aber Details zu nennen. Die Gespräche kommen nach Einschätzung von JP Morgan überraschend, und es könnte potenzielles Interesse von anderen Branchenakteuren aufkommen. In Paris legten L'Oreal um 1,0 Prozent zu, die Aktie des Nivea-Herstellers Beiersdorf verteuerte sich um 1,5 Prozent.

Mit Abgaben von 4,1 Prozent führten SAP die Verliererliste im DAX an. Belastend wirkte eine Abstufung durch JP Morgan. Allerdings lagen Softwareaktien auf breiter Front schwach im Markt. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass das KI-Unternehmen Anthropic neue Anwendungen ankündigte und dass auch Amazon Berichten zufolge an neuen KI-Werkzeugen arbeite. Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz könnten für Disruptionen der Geschäftsmodelle von Softwareunternehmen führen, so eine seit geraumer Zeit am Markt umgehende gängige Befürchtung. Im Sektor verbuchten Scout24 Abgaben von 1,9 Prozent, im TecDAX sackten Atoss Software um über 5 und Nemetschek um 4,2 Prozent ab. In Paris verbilligten sich Dassault Systemes um 2,4 Prozent, in London Sage Group um 1,7 Prozent.

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Brenntag rückten dagegen nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank um 7,6 Prozent vor und waren im DAX vorn. Die Aktie hatte am Vortag bereits stark zugelegt.

Continental verloren 0,4 Prozent. Zwar erwägen mehrere Beteiligungsgesellschaften, darunter Apollo Global Management und Bain Capital, laut einem Bericht Gebote für die Industriesparte von Continental. Im Handel wurde dem Bericht aber keine größere Bedeutung beigemessen. Dass verhandelt werde, sei seit längerem bekannt.

Für Bayer ging es nach einer Aktienplatzierung um 1,9 Prozent nach unten. Laut Angaben aus dem Handel sollen 8,5 Millionen Stücke angeboten worden sein, die aus dem Besitz von Inclusive Capital Partners stammten.

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Index Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%)

Euro-Stoxx-50 5.581 0,13 -3,75

Stoxx-50 4.842 0,49 -2,02

Stoxx-600 579 0,43 -2,60

DAX 22.637 -0,07 -7,50

FTSE-100 London 9.894 0,72 -0,37

CAC-40 Paris 7.726 0,23 -5,19

AEX Amsterdam 967 0,78 1,62

ATHEX-20 Athen 5.330 -2,10 -0,39

BEL-20 Br ssel 4.940 0,10 -2,73

BUX Budapest 122.647 0,01 10,46

OMXH-25 Helsinki 5.815 0,67 1,95

OMXC-20 Kopenhagen 1.359 0,49 -15,49

PSI 20 Lissabon 8.779 1,18 6,23

IBEX-35 Madrid 16.888 0,13 -2,42

FTSE-MIB Mailand 43.190 0,42 -3,90

OBX Oslo 1.901 0,48 18,97

PX Prag 2.537 -1,56 -5,54

OMXS-30 Stockholm 2.892 0,56 0,32

WIG-20 Warschau 118.877 -0,88 2,30

ATX Wien 5.261 0,15 -1,24

SMI Zürich 12.390 1,02 -6,62

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:28

EUR/USD 1,1576 -0,3 -0,0036 1,1612 1,1561

EUR/JPY 184,05 +0,0 0,0800 183,97 184,0300

EUR/CHF 0,9161 +0,3 0,0030 0,9131 0,9107

EUR/GBP 0,8652 +0,1 0,0009 0,8643 0,8675

USD/JPY 158,97 +0,3 0,5400 158,43 159,1800

GBP/USD 1,3376 -0,4 -0,0052 1,3428 1,3323

USD/CNY 6,8918 +0,2 0,0111 6,8807 6,8857

USD/CNH 6,8972 +0,2 0,0138 6,8834 6,9020

AUS/USD 0,6958 -0,7 -0,0050 0,7008 0,7043

Bitcoin/USD 69.398,02 -2,1 -1.502,08 70.900,10 70.005,90

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 92,70 +5,2 4,57 88,13

Brent/ICE 104,36 +4,4 4,42 99,94

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.414,72 +0,2 8,95 4.405,77

Silber 69,67 +0,8 0,54 69,13

Platin 1.906,42 +1,3 24,92 1.881,50

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 24, 2026 13:31 ET (17:31 GMT)

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10.09.26 Bayer Buy Deutsche Bank AG
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01.09.26 Bayer Buy UBS AG

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