MÄRKTE EUROPA/Leichte Abgaben am US-Feiertag - Nordex gesucht


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DOW JONES--Mit leichten Abgaben zeigen sich am Montag die europäischen Aktienmärkte. Für den DAX geht es um 0,3 Prozent nach unten auf 25.976 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,2 Prozent auf 6.381 Punkte. Mit dem US-Feiertag werde es am Nachmittag an Vorgaben fehlen. Diese seien aber angesichts der Diskussion um die US-Schuldenkrise und den Renditeanstieg derzeit extrem wichtig. Vor allem die weitere Entwicklung nach dem starken Arbeitsmarktbericht am Freitag stehe bei den US-Staatsanleihen im Fokus. Aktuell werden zehnjährige Papiere wieder über 4,78 Prozent gehandelt, eine Entspannung zeichnet sich hier nicht ab.

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Der starke Arbeitsmarktbericht für August "ist die gute Nachricht, die niemand wollte", sagt Peter Graf, Chief Investment Officer bei Amova Asset Management Americas. "Er nimmt der Fed die glaubwürdigste Ausrede, die Zinsen im September nicht zu erhöhen". Volkswirte sehen Fed-Chef Kevin Warsh nun vor dem Dilemma stehen, die Zinsen erhöhen zu müssen, obwohl der US-Finanzminister gerade den Plan verkündet hatte, verstärkt über Kurzläufer finanzieren zu wollen. Eine Zinserhöhung würde damit direkt die Staatsverschuldung verteuern.

Allerdings wird im Handel klar unterstrichen, dass es angesichts der hohen Inflation eigentlich auch keine Alternative gebe. Sollte die Fed auf der Sitzung in anderthalb Wochen die Zinsen nicht erhöhen, dürfte die Glaubwürdigkeit der US-Notenbank dahin sein. Die Daten der US-Börse CME deuten darauf hin, dass Marktteilnehmer aktuell eine Wahrscheinlichkeit von knapp 60 Prozent für eine Zinserhöhung sehen.

Im Fokus stehen nun die US-Inflationsdaten am Donnerstag und Freitag. Nur deutlich schwächere Daten als erwartet könnten Warsh noch als Ausrede dienen, heißt es weiter. Mit Interesse wird auch auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gewartet, auch hier steht der Inflationsausblick im Fokus.

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Der Ölpreis ist derweil wieder über 97 Dollar geklettert. Am Wochenende hatten die USA drei iranische Öltanker angegriffen, nachdem iranische Streitkräfte US-Marine-Schiffe attackiert hatten. Der Iran drohte, eine Sperrzone außerhalb der Straße von Hormus einzurichten, was das Risiko weiterer Störungen der Energieflüsse erhöht. Diskutiert werde auch über den Wahlausgang in Sachsen-Anhalt, Bedeutung für die Börse habe dieser jedoch nicht, heißt es.

Bei den Unternehmensnachrichten ragen Novartis in der Schweiz mit 3,4 Prozent Minus hervor. Sie mussten bei einer mit Spannung erwarteten Cholesterin-Studie einen Mißerfolg vermelden.

Technologie-Werte notieren auf ganzer Breite im Plus nach starken Vorlagen aus Asien. Im DAX steigen Infineon um 3,2 Prozent, zusätzlich angetrieben von einer Hochstufung auf "Buy" von MPCM. Für Suss Microtec geht es um 2,6 Prozent nach oben.

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Hannover Rück hat vom Treffen der Rückversicherer von leichtem Druck auf die Preise berichtet, die Aktien fallen 1,7 Prozent.

Beim italienischen Lkw-Hersteller Iveco beginnt die Übernahmefrist für das Angebot von Tata Motors. Händler blicken darauf, wie gut es angenommen wird, da dies auch als Maßstab auf die Bewertung der anderen Branchen-Aktien ausstrahlen könne. Iveco geben um 0,1 Prozent nach, Traton notieren 0,1 Prozent höher.

Kräftige Kursbewegungen gibt es auf Umfstufungen hin. So springen Nordex um 11,2 Prozent nach oben nach einer Hochstufung auf "Buy" durch die Bank of America. Bei den Versorgern legen Eon um 1,7 Prozent zu. Sie wurden von der UBS von "Neutral" auf "Buy" nach oben genommen. Vonovia fallen dagegen um 2,2 Prozent, nachdem sie von Goldman Sachs auf "Neutral" nach "Buy" abgestuft worden sind.

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Index zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 6.381,19 -0,2 -11,74 6.392,93 10,2

Stoxx-50 5.415,37 -0,3 -16,19 5.431,56 10,1

DAX 25.975,68 -0,3 -70,72 26.046,40 6,1

MDAX 32.295,18 -0,2 -60,14 27.039,42 5,5

TecDAX 4.015,44 -0,2 -7,31 3.091,28 10,9

SDAX 18.674,16 -0,3 -59,88 13.062,07 8,7

FTSE 10.805,60 -0,2 -25,49 10.831,09 8,8

CAC 8.271,01 -0,1 -7,76 8.278,77 1,5

SMI 14.220,41 -1,2 -175,53 14.395,94 7,2

ATX 6.868,31 +0,2 10,03 6.858,28 29,0

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 19.00 Uhr

EUR/USD 1,1616 +0,0 0,0003 1,1613 1,1637

EUR/JPY 180,8 -0,3 -0,6200 181,42 180,8000

EUR/CHF 0,9413 +0,1 0,0009 0,9404 0,9377

EUR/GBP 0,8586 -0,0 -0,0003 0,8589 0,8591

USD/JPY 155,64 -0,4 -0,6000 156,24 155,3500

GBP/USD 1,3528 +0,1 0,0007 1,3521 1,3543

USD/CNY 6,7104 -0,0 -0,0004 6,7108 6,7181

USD/CNH 6,7092 +0,0 0,0013 6,7079 6,7161

AUS/USD 0,7218 +0,2 0,0016 0,7202 0,7205

Bitcoin/USD 79.334,46 -0,7 -565,03 79.899,49 80.930,97

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 91,89 +0,5 0,41 91,48

Brent/ICE 97 +0,8 0,72 96,28

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.398,52 -0,7 -29,17 4.427,69

Silber 65,71 -0,7 -0,48 66,19

Platin 1.812,93 -0,4 -7,58 1.820,51

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 07, 2026 03:58 ET (07:58 GMT)

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30.09.26 Nordex Buy Jefferies & Company Inc.
25.09.26 Nordex Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
23.09.26 Nordex Underperform RBC Capital Markets
21.08.26 Nordex Equal Weight Barclays Capital
20.08.26 Nordex Underperform RBC Capital Markets

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