MÄRKTE USA/Kräftiges Minus - Cisco-Aktie knickt ein


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DOW JONES--Die Wall Street zeigt sich am Donnerstagmittag (Ortszeit) mit deutlichen Verlusten. Marktteilnehmer sprechen von Umschichtungen aus Aktien in Anleihen vor den Verbraucherpreisdaten am Freitag. Dazu kommt der Kurseinbruch der Cisco-Aktie. Dies belastet sowohl den Dow-Jones-Index als auch den Technologie-Sektor. Sollte sich die Inflation als hartnäckig hoch erweisen, dürfte sich die Erwartung einer Zinssenkung noch weiter in die Zukunft verschieben. Am Vortag hatte bereits ein überraschend starker US-Arbeitsmarktbericht für Januar der Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank einen Dämpfer versetzt.

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Der Dow-Jones-Index fällt um 1,2 Prozent auf 49.538 Punkte. Der S&P-500 verliert 1,2 Prozent und der Nasdaq-Composite büßt 1,6 Prozent ein.

Am Donnerstag lieferte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche einen weiteren Hinweis auf die gute Beschäftigungslage in den USA. Demnach ging die Zahl der Amerikaner, die erstmals Arbeitslosenhilfe beantragten, etwas weniger deutlich zurück als angenommen, bewegt sich aber immer noch auf recht niedrigem Niveau. Die Verkäufe bestehender Häuser gingen im Januar deutlicher zurück als prognostiziert.

Die Aktien von Cisco fallen um 11,7 Prozent. Die Bruttomargen des Netzwerkausrüsters haben sich im zweiten Quartal um 1,2 Prozentpunkte auf 67,5 Prozent verringert. Dieser Trend dürfte sich nach Einschätzung des Unternehmens fortsetzen. Finanzvorstand Mark Patterson sagte, die Speicherkosten seien der Grund für die geringeren Margen. Die Quartalszahlen waren dagegen stark ausgefallen.

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Überraschend gut sind die Geschäftszahlen von Applovin (-18,1%) ausgefallen, doch sorgten sich die Anleger, dass KI dem Geschäftsmodell von Applovin den Boden entziehen könnte, heißt es. Auch hier dürften Gewinne mitgenommen werden. Micron verbessern sich um 2 Prozent. Die Titel profitierten weiter von den Aussagen des Finanzchefs Mark Murphy, der Bedenken wegen des harten Wettbewerbs im Segment High-Bandwidth-Chips zerstreut habe, so Händler.

Positiv werden die Zahlen von McDonald's aufgenommen. Die Aktie gewinnt 2,4 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie und der Umsatz lagen über den Erwartungen der Analysten.

Dollar behauptet Gewinne

Der Dollar, der in Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten aufgewertet hatte, baut seine jüngsten Gewinne leicht aus. Der Dollar-Index steigt um 0,1 Prozent. Dass der Dollar als Reaktion auf die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten nicht stärker gestiegen ist, signalisiere eine andauernd negative Tendenz gegenüber der Währung, schreibt Francesco Pesole von ING in einer Research Note. Dies deute darauf hin, dass die Märkte aufgrund längerfristiger Überlegungen weiterhin geneigt seien, den Dollar bei Aufwertungen zu verkaufen, meint er.

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Am Anleihemarkt, wo die Notierungen zur Wochenmitte etwas gesunken waren, kommt es zu einer Gegenbewegung. Die Zehnjahresrendite reduziert sich um 5,0 Basispunkte auf 4,12 Prozent. Teilnehmer verweisen allerdings auch auf verstärkte Umschichtungen aus dem Aktienmarkt.

Der Goldpreis baut sein Minus aus und verliert 2,6 Prozent auf 4.953 Dollar je Feinunze. Das Edelmetall werde von der schwindenden Aussicht auf Zinssenkungen in den USA belastet, heißt es. Höhere Marktzinsen mindern die Attraktivität des zinslos gehaltenen Goldes.

Die Ölpreise geben nach, was Marktteilnehmer auf den am Vortag gemeldeten, überraschend starken Anstieg der US-Rohölvorräte zurückführen. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um jeweils 2,3 Prozent. Übergeordnet stütze aber die Möglichkeit einer Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Das US-Verteidigungsministerium bereitet eigenen Angaben zufolge die Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in die Region vor.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 49.537,96 -1,2% -583,44 +4,3%

S&P-500 6.856,68 -1,2% -84,79 +1,4%

NASDAQ Comp 22.686,25 -1,6% -380,21 -0,8%

NASDAQ 100 24.775,28 -1,7% -425,99 -0,2%

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mi, 17:14 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1867 -0,1% 1,1875 1,1858 +1,1%

EUR/JPY 181,10 -0,4% 181,86 181,99 -1,3%

EUR/CHF 0,9132 -0,3% 0,9160 0,9160 -1,6%

EUR/GBP 0,8709 -0,1% 0,8715 0,8694 -0,1%

USD/JPY 152,60 -0,4% 153,14 153,47 -2,3%

GBP/USD 1,3627 -0,0% 1,3627 1,3639 +1,2%

USD/CNY 6,9265 -0,2% 6,9414 6,9428 -1,2%

USD/CNH 6,8977 -0,1% 6,9062 6,9146 -1,0%

AUS/USD 0,7089 -0,5% 0,7127 0,7111 +6,8%

Bitcoin/USD 65.813,75 -2,4% 67.402,40 67.086,90 -23,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 62,98 64,46 -2,3% -1,48 +12,8%

Brent/ICE 67,82 69,40 -2,3% -1,58 +14,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 4.952,89 5.083,70 -2,6% -130,81 +17,7%

Silber 76,74 84,37 -9,1% -7,64 +18,3%

Platin 1.700,43 1.805,03 -5,8% -104,60 +3,0%

Kupfer 5,81 5,97 -2,7% -0,16 +4,6%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 12, 2026 12:12 ET (17:12 GMT)

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18.09.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets
10.08.26 Micron Technology Buy UBS AG
25.06.26 Micron Technology Buy Deutsche Bank AG
25.06.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets
25.06.26 Micron Technology Neutral Goldman Sachs Group Inc.

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