MÄRKTE USA/Ölpreisanstieg dürfte Erholung der Börsen verhindern


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DOW JONES--Die steigenden Ölpreise dürften die US-Börsen auch am Donnerstag belasten, wenngleich sich die Abgaben nach dem Ausverkauf vom Mittwoch in Grenzen halten dürften. Die Futures auf die wichtigen Aktienindizes tendieren vorbörslich etwas leichter. Neben dem Ölpreis dürften die Aussagen der US-Notenbank nachwirken. Die Federal Reserve hatte am Mittwoch die Zinsen wie erwartet unverändert belassen. Fed-Chef Jerome Powell sagte, dass Zinssenkungen vom Tisch seien, bis sich die Inflation abkühle.

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Neuerliche Angriffe auf Infrastruktur der Ölindustrie im Nahen Osten treiben den Preis für ein Barrel Brentöl aktuell um gut 6 Prozent auf knapp 114 US-Dollar nach oben. Nachdem Israel am Mittwoch das Gasfeld South Pars attackiert hatte, das sich der Iran und Katar teilen, griffen iranische Streitkräfte die katarische Flüssiggasanlage Ras Laffan an. Sowohl der Iran als auch die USA drohten mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gasinfrastruktur der Region.

Die neuerliche Zuspitzung der Lage im Iran-Krieg verschafft dem Dollar als Fluchtwährung etwas Zulauf. Daneben stützt die Aussicht auf länger auf hohem Niveau verharrenden Leitzinsen den Dollar. Im Gefolge des Greenback steigen am US-Anleihemarkt die Renditen. Die Zehnjahresrendite zieht um 5 Basispunkte auf 4,31 Prozent an. Gold wird erneut verkauft; die Feinunze ermäßigt sich um 4,3 Prozent auf 4.611 Dollar. Der festere Dollar und die gestiegenen Marktzinsen machen das Edelmetall für Anleger weniger attraktiv.

Das britische Pfund zieht derweil an, nachdem die Bank of England den Leitzins wie weithin erwartet unverändert belassen und Bereitschaft zu Zinserhöhungen signalisiert hat. Nun warten Anleger gespannt auf den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank.

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Unter den Konjunkturdaten des Tages sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend, während Volkswirte mit einem kleinen Anstieg gerechnet hatten. Der Philadelphia-Fed-Index stieg im März auf 18,1 von 16,3 Punkten im Februar. Hier war ein Rückgang auf 8,4 prognostiziert worden. Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn folgen Daten zu den Neubauverkäufen im Januar und der Index der Frühindikatoren für Januar/Februar.

Unter den Einzelwerten an der Börse verbilligen sich Micron vorbörslich um 5,4 Prozent. Der Chiphersteller hatte mit seinem Umsatz im zweiten Quartal die Erwartungen des Markts übertroffen und den Ausblick angehoben. Damit habe das Unternehmen die Messlatte für das nächste Quartal höher gelegt, kommentiert Jake Behan von Direxion. Beobachter verweisen auch auf die geplanten höheren Investitionen, mit denen das Unternehmen seine Produktion steigern will.

Die in den USA gelisteten Aktien von Alibaba fallen um 5,5 Prozent. Der chinesische E-Commerce-Gigant hatte einen Gewinnrückgang gemeldet und dies mit dem harten Wettbewerb im Essensliefergeschäft begründet.

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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,89 +0,14 3,96 3,78

5 Jahre 3,94 +0,08 3,99 3,88

10 Jahre 4,31 +0,05 4,33 4,27

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:20

EUR/USD 1,1477 +0,2 0,0027 1,1450 1,1514

EUR/JPY 182,64 -0,3 -0,4600 183,1 183,6300

EUR/CHF 0,9112 +0,3 0,0029 0,9083 0,9083

EUR/GBP 0,8637 0,0 0,0000 0,8637 0,8637

USD/JPY 159,1 -0,5 -0,7600 159,86 159,4600

GBP/USD 1,3287 +0,3 0,0033 1,3254 1,3330

USD/CNY 6,8998 +0,4 0,0272 6,8726 6,8726

USD/CNH 6,9035 +0,0 0,0028 6,9007 6,8861

AUS/USD 0,7018 -0,1 -0,0004 0,7022 0,7080

Bitcoin/USD 69.667,20 -2,2 -1.569,67 71.236,87 71.275,20

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 96,14 -0,2 -0,18 96,32

Brent/ICE 113,66 +5,9 6,28 107,38

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.611,11 -4,3 -206,52 4.817,63

Silber 68,50 -9,1 -6,86 75,36

Platin 1.896,01 -6,3 -127,09 2.023,10

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/cbr

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2026 08:43 ET (12:43 GMT)

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18.09.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets
10.08.26 Micron Technology Buy UBS AG
25.06.26 Micron Technology Buy Deutsche Bank AG
25.06.26 Micron Technology Outperform RBC Capital Markets
25.06.26 Micron Technology Neutral Goldman Sachs Group Inc.

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