MÄRKTE USA/Wall Street kaum verändert - Kapitalerhöhung belastet Intel
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DOW JONES--Die US-Börsen treten zum Start in die neue Woche mehr oder weniger auf der Stelle. Der Dow-Jones-Index verliert 0,2 Prozent auf 53.944 Punkte. Der S&P-500 pendelt um den Schlussstand vom Freitag, und der Nasdaq-Composite sinkt um 0,1 Prozent. Zweifel an einem baldigen Ende des Nahostkonflikts lassen die Anleger vorsichtig agieren, wie Händler sagen. Der Iran hat zwar mitgeteilt, dass er kurz vor einer Einigung mit dem Oman über die Wiederöffnung der Straße von Hormus stehe, doch hat ein Vertreter des Irans mehrere Forderungen an die USA übermittelt, darunter den Abzug von Truppen und die Einstellung von Militärschlägen gegen mit dem Iran verbündete Milizen. Derweil hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu die Pläne des US-Präsidenten Donald Trump zur Entwaffnung der Hamas zurückgewiesen.
Neben den geopolitischen Spannungen dürfte die am Mittwoch anstehende Veröffentlichung von Verbraucherpreisen zur Zurückhaltung beigetragen. Nachdem die Inflation im Juni nachgelassen habe, wollten die Investoren einen weiteren Beweis dafür sehen, dass die Desinflation andauere, so Patrick Munnelly von Tickmill.
Am Montag ist die Agenda der Konjunkturdaten noch leer. Die Bilanzsaison ist in den USA schon fast vorüber. Am Wochenende hat Berkshire Hathaway, die Holding von Investorenlegende Warren Buffett, Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt, die von Beobachtern als gut, aber nicht überragend bezeichnet werden, auch wenn die Gesellschaft ihren Gewinn mehr als verdoppelt hat. Die B-Aktie steigt um 2 Prozent.
Einzelne Chipwerte verzeichnen Kursgewinne, was Beobachter jedoch nur als Ausdruck der aktuellen Volatilität des Sektors interpretieren. Super Micro Computer gewinnen 4,4 Prozent, Applied Materials 0,7, und Marvell Technology 1,3 Prozent. Intel fallen dagegen um 3,4 Prozent, nachdem der Chiphersteller eine Kapitalerhöhung im Volumen von 15 Milliarden Dollar angekündigt hat.
Die Ölpreise legen mit der Unsicherheit über den Fortgang des Nahostkonflikts zu. Das Barrel Brentöl verteuert sich um 1,9 Prozent auf gut 85 Dollar. Die Anleiherenditen ziehen leicht an. Die Zehnjahresrendite steigt um 2 Basispunkte auf 4,68 Prozent. Der Dollar, der nach den überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten am Freitag abgewertet hatte, erholt sich und tendiert gut behauptet.
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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 53.944,45 -0,2 -92,48 54.036,93
S&P-500 7.754,26 -0,0 -3,38 7.757,64
NASDAQ Comp 26.654,97 -0,1 -35,65 26.690,62
NASDAQ 100 29.689,02 -0,1 -33,29 29.722,30
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,22 +0,02 4,23 4,20
5 Jahre 4,38 +0,02 4,39 4,35
10 Jahre 4,68 +0,02 4,68 4,64
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:15
EUR/USD 1,1551 -0,1 -0,0007 1,1558 1,1528
EUR/JPY 183,63 +0,7 1,2700 182,36 182,6100
EUR/CHF 0,9349 +0,1 0,0011 0,9338 0,9349
EUR/GBP 0,8551 -0,2 -0,0014 0,8565 0,8564
USD/JPY 158,93 +0,7 1,1500 157,78 158,3900
GBP/USD 1,3506 +0,1 0,0018 1,3488 1,3455
USD/CNY 6,745 -0,0 -0,0022 6,7472 6,7488
USD/CNH 6,7461 +0,1 0,0031 6,7430 6,7483
AUS/USD 0,7057 -0,1 -0,0010 0,7067 0,7036
Bitcoin/USD 64.727,70 -0,6 -362,47 65.090,17 64.808,86
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 79,86 +2,2 1,68 78,18
Brent/ICE 85,12 +1,9 1,57 83,55
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.338,79 -0,1 -2,92 4.341,71
Silber 64,12 +0,9 0,57 63,55
Platin 1.729,90 -0,9 -15,09 1.744,99
(Angaben ohne Gewähr)
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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln//thl
(END) Dow Jones Newswires
August 10, 2026 09:42 ET (13:42 GMT)
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