FRIEDRICH VORWERK-Aktie erholt: MWB wird optimistischer - Verkaufsempfehlung gestrichen

Nach einem Kursverlust von rund einem Drittel kehren erste Käufer zur FRIEDRICH VORWERK-Aktie zurück - ein Analyst gibt zudem seine Verkaufsempfehlung auf.
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FRIEDRICH VORWERK Nach einem Abschlag von einem Drittel im Jahr 2026 fanden sich jedoch wieder einige Käufer und die Papiere des Pipeline- und Anlagenbauers drehten aus Tagessicht ins Plus - in der Spitze sogar auf 59,40 Euro. Zuletzt notierte die Aktie noch 3,35 Prozent fester bei 58,65 Euro.
Die Aktien werden nur von wenigen Experten bewertet - einer davon gab nun seine bisherige Verkaufsempfehlung auf. Chancen und Risiken hielten sich nach dem Kursrutsch inzwischen die Waage, schrieb Leon Mühlenbruch von MWB Research. Sein unverändertes Kursziel von 60 Euro wurde bereits in der Vorwoche unterschritten.
Die überzogenen Erwartungen an die Norddeutschen seien auf ein realistischeres Niveau korrigiert worden, so der Experte weiter. Denn die glänzenden Bedingungen aus dem Vorjahr erschienen zunehmend unerreichbar angesichts der geopolitischen Spannungen und der schleppenden Umsetzung des deutschen Infrastrukturprogramms.
Die Aktien von Friedrich Vorwerk sind seit März 2021 an der Börse. Nach der Ausgabe zu 45 Euro waren sie in den ersten beiden Jahren zunächst unter 9 Euro abgesackt. Es folgte ein Höhenflug bis auf gut 109 Euro im Herbst 2025, der von der anschließenden Korrektur wieder abgelöst wurde.
/ag/la/stk
FRANKFURT (dpa-AFX)
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