Nachfrage ungebrochen

Infineon-Aktie schwächer: Vorstand hält Lieferengpässe bis Ende 2022 für möglich


Infineon-Aktie schwächer: Vorstand hält Lieferengpässe bis Ende 2022 für möglich

Die Kunden der Halbleiterindustrie müssen auch im neuen Jahr viel Geduld aufbringen.

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"Die Lieferengpässe werden deutlich in 2022 hineinreichen und könnten sogar bis Ende des Jahres anhalten", sagte Helmut Gassel, Vertriebsvorstand des Chipherstellers Infineon, dem Handelsblatt. Die Nachfrage sei ungebrochen hoch. "Bisher sehen wir keine Stornierungen von Aufträgen", sagte er der Zeitung. Damit sei auf absehbare Zeit auch nicht zu rechnen. "Der Digitalisierungsschub ist nachhaltig. Daher wird das starke Wachstum noch eine ganze Weile andauern."

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Wie die gesamte Chipbranche kämpft auch Infineon mit einer Flut an Aufträgen, die angesichts knapper Ware aber nicht leicht zu erfüllen sind. Der Konzern bemühe sich jedoch, die Abnehmer bestmöglich zu bedienen, auch wenn die bestellten Chips nicht verfügbar seien. "Wir suchen gemeinsam mit den Kunden nach technischen Alternativen, wo sich das anbietet", sagte Gassel.

Die begrenzten Kapazitäten meistbietend zu vergeben, sei für den DAX-Konzern aus München keine Option. "Mit vielen Kunden haben wir langfristige Vereinbarungen", sagte Gassel. "Da können und wollen wir die Preise nicht einfach erhöhen. Schließlich geht es darum, auch morgen und übermorgen noch gut zusammenzuarbeiten."

Aktuell gibt die Infineon-Aktie im XETRA-Handel 1,01 Prozent auf 40,59 Euro ab.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images, Sean Gallup/Getty Images

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DatumRatingAnalyst
03.07.26 Infineon Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.07.26 Infineon Buy Jefferies & Company Inc.
02.07.26 Infineon Neutral UBS AG
02.07.26 Infineon Buy Deutsche Bank AG
29.06.26 Infineon Outperform Bernstein Research