ROUNDUP: Mehr Flugmöglichkeiten aus Nahost - Unsicherheit bleibt


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Für Flugpassagiere gibt es zunehmend wieder Verbindungen in den Nahen Osten. Airlines nehmen erste Linienflüge in die Krisenregion ins Programm, die Reiseplanung ist aber weiter mit Unsicherheit behaftet. So brach die Lufthansa einen Linienflug von München in die saudi-arabische Hauptstadt Riad aus Sicherheitsgründen ab.

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Derartige Situationen werde man in den kommenden Wochen noch häufiger sehen, sagte Lufhansa-Chef Carsten Spohr in Frankfurt. "Sicherheit geht vor."

Flüge aus Dubai und Abu Dhabi

Nach zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Kriegs kündigte die Fluggesellschaft Etihad Airways eine begrenzte Zahl Flüge von Abu Dhabi auch nach Europa an. Man werde unter anderem Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Paris, Rom und Zürich anfliegen, teilte die Airline mit. Fluggäste mit bestehenden Buchungen würden schnellstmöglich untergebracht.

Die Bundesregierung hatte am Donnerstag von einer Entspannung im kommerziellen Flugverkehr gesprochen. Demnach waren es an dem Tag aus Dubai und Abu Dhabi 250 kommerzielle Flüge geplant, davon über 60 nach Europa und einige auch nach Deutschland.

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Zehntausende Passagiere von Eskalation betroffen

Wegen der Eskalation des Konflikts seit dem vergangenen Wochenende sitzen derzeit noch Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machten oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten dort hatten ihren Luftraum zeitweise komplett geschlossen. Inzwischen sind begrenzt wieder Flüge möglich.

Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt ein erstes eigenes Flugzeug ins Krisengebiet, um rund 150 Touristen nach Deutschland zurückzuholen. Geplant ist ein Sonderflug aus Riad nach Köln in der Nacht von Freitag auf Samstag, wie das Unternehmen mitteilt. An Bord kommen Gäste des eigenen Reiseveranstalters Eurowings Holidays. Es handelt sich um den ersten eigenen Rückholflug der Lufthansa Group nach Deutschland. Die Airline war bislang als Dienstleister der Bundesregierung tätig.

Regierung plant Sonderflug aus Riad

Zudem will die Bundesregierung nach drei Sonderflügen aus dem Oman auch aus Riad in der Region gestrandete Deutsche in die Heimat zurückbringen. Das kündigte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstagabend an. Nach einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Papier des Auswärtigen Amts zur Information des Bundestages sollen zur Vorbereitung der Ausreise besonders Passagiere wie Schwangere, Kranke oder Ältere auf dem Landweg aus dem Golfemirat Katar nach Riad gebracht werden.

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Die Lufthansa spürt unterdessen eine stark steigende Nachfrage bei Direktflügen nach Asien und Afrika. Grund sind ausfallende Umsteigeverbindungen über die Drehkreuze arabischer Gesellschaften in der Krisenregion. Der Lufthansa-Konzern prüft daher nach eigenen Angaben, die Zahl der Verbindungen zum Beispiel nach Singapur, Indien, China und Südafrika aufzustocken./ceb/gma/bf/DP/men

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Datum Rating Analyst
24.09.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
04.09.26 Lufthansa Neutral JP Morgan Chase & Co.
20.08.26 Lufthansa Market-Perform Bernstein Research
19.08.26 Lufthansa Underweight Barclays Capital
05.08.26 Lufthansa Sell Goldman Sachs Group Inc.

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