Rheinmetall-Aktie gefragt: Erster Satellit nimmt Kurs auf die Erdumlaufbahn
Rheinmetall hat erstmals einen eigenen Satelliten ins All gebracht und will damit die militärische Luftverteidigungsüberwachung stärken.
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Der Rüstungs- und Technologiekonzern Rheinmetall hat seinen ersten Satelliten in eine Erdumlaufbahn gebracht. Wie das Düsseldorfer DAX-Unternehmen mitteilte, erfolgte der Start des gemeinsam mit dem italienischen Spezialisten Argotec entwickelten Systems am Donnerstag an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX vom kalifornischen Weltraumbahnhof Vandenberg.
Der Satellit soll die militärische Luftverteidigungsüberwachung verstärken. Anders als herkömmliche Aufklärungssatelliten konzentriert sich das System nicht auf die reine Kartierung des Bodens, sondern nutzt Sensoren zur Erkennung bodengestützter Indikatoren für Bedrohungen aus der Luft. Die erfassten Daten werden mittels Künstlicher Intelligenz (KI) verarbeitet und direkt in nationale Luftverteidigungssysteme eingespeist.
Nach Aussage beider Unternehmen bildet der Start die Grundlage für eine modular aufgebaute, umfassendere Satellitenkonstellation. Ein weiterer Satellitenstart ist laut Rheinmetall für das Jahr 2028 eingeplant. Finanzielle Details der Transaktion oder der Entwicklungsvereinbarung wurden nicht genannt.
Die Rheinmetall-Aktie gewinnt auf XETRA zeitweise 2,27 Prozent auf 967,30 Euro.
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