SFC Energy: Starker Newsflow, aber noch fehlt etwas

14.07.26 14:21 Uhr

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SFC Energy liefert einen anhaltend starken Newsflow. Für einen nachhaltigen Kursausbruch müssen die Bayern aber weitere Bedingungen erfüllen.

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Schon einige Wochen lang befindet sich die Aktie von SFC Energy im Konsolidierungsmodus, seit Ende Mai hat das Papier rund 20 Prozent abgegeben. Das mag einerseits an der zuletzt generell etwas abebbenden Euphorie gegenüber rüstungsnahen Aktien liegen, kann vorerst aber noch als gesunde Konsolidierung angesehen werden, nachdem sich der Kurs seit Jahresanfang in der Spitze nahezu verdoppelt hatte.

Starker Newsflow

Ganz sicher liegt das nicht am Newsflow des Brennstoffzellenherstellers, denn dieser gestaltet sich anhaltend positiv. So konnten die Bayern Mitte Mai mit der Lieferung von Brennstoffzellen in die Ukraine im Wert von 42,7 Mio. Euro den größten Auftrag der Firmengeschichte vermelden, gefolgt von einem weiteren Großauftrag von ISG und der Erweiterung des Technologieportfolios durch den Kauf der Vermögenswerte der insolventen Siqens GmbH. Und erst heute folgte ein weiteres Ausrufezeichen in Form eines Folgeauftrags eines führenden nordamerikanischen Anbieters mobiler Sicherheits- und Fernüberwachungslösungen im Wert von 3,1 Mio. kanadischer Dollar.

Prognosebestätigung nötig

Entsprechend bullish geben sich die Analysten, die aktuell Kursziele von 24 bis 29 Euro aufrufen, also im Schnitt ein Upside-Potenzial von mehr als einem Drittel sehen. Ein nachhaltiger Ausbruch dürfte der mit einem 2026er KGV von fast 30 bereits gut bezahlten Aktie aber dennoch erst dann gelingen, wenn sich die operative Trendwende auch im Zahlenwerk vollzieht, hier war das erste Quartal mit einem Rückgang von Umsatz und bereinigtem EBITDA um 12 bzw. 3 Prozent doch eher trüb. Zwar hat das Management seine Prognosen nach dem Ukraine-Deal kräftig angehoben, beim operativen Gewinn im Mittel sogar um fast 50 Prozent auf 29 bis 34 Mio. Euro. Auch dies sollte mit dem in einem Monat anstehenden Halbjahresbericht aber zumindest noch einmal bekräftigt werden. Für risikobereite Anleger bietet sich im Hinblick darauf eine Spekulationschance, vorsichtige Naturen bleiben bis dahin lieber an der Seitenlinie.

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Erstellung am 14.07.26 um 12:49 Uhr.

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