Siltronic: Deshalb ist der Chart tückisch


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Siltronic: Deshalb ist der Chart tückisch

Wer mit volatilen Aktien keine Probleme hat, ist bei Siltronic derzeit gut aufgehoben. Technisch gilt trotz der jüngsten Kursaufschläge aber Vorsicht.

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Aktien

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Mit einem Kursrückgang von knapp 20 Prozent seit dem Jahreshoch Ende Mai bei 106 Euro ist die Aktie von Siltronic bislang noch recht glimpflich durch die scharfe Korrektur im Chip- und Halbleitersektor gekommen. Wobei die Betonung auf „bislang“ liegt. Denn trotz der Entspannung im Technologiesektor zum Ende der vergangenen Woche bleibt das Zins-Problem vorherrschend.

Technik mit Tücken

Ob die Anleihekäufe des US-Finanzministeriums hier längerfristig Wirkung entfalten, steht in den Sternen – in 50 an der Zahl. Kurzfristig spielt zumindest bei Siltronic die Charttechnik die erste Geige. Und da sieht es ungeachtet der zuletzt gezeigten relativen Stärke der Aktie doch eher gefährlich aus. Schuld ist der kurzfristige Abwärtstrend, in dem sich die Aktie im Grunde seit Anfang Juni bewegt.

Absteigendes Dreieck

Mehr noch: Die Aktie läuft schnurstracks in ein absteigendes Dreieck hinein. Während die Unterstützung bei rund 81 Euro eine flache Trendlinie bildet, sinkt die obere Trendlinie seit dem Hoch bei 106 Euro über die Zwischenmarken von 97 Euro (im Juli) und 90 Euro (im August) sukzessive ab. Geht es so weiter, dürfte der aktuelle Anstieg bei rund 87 Euro an die absteigende Trendlinie stoßen.

Fazit

Chip- und Halbleiterwerte sind unabhängig von den vorgelegten Zahlen aktuell durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet. Samsung ist da ein gutes Beispiel. Dass es nach der Korrektur wieder zu einer kräftigen Gegenbewegung kommt, ist nicht auszuschließen, wenngleich die Voraussetzungen dafür momentan noch fehlen. Technisch bleibt die Gefahrenlage für die Siltronic-Aktie hoch. Gelingt der Ausbruch über die absteigende Trendlinie nicht und läuft das Papier weiter in das Dreieck hinein, dürfte in ein paar Handelstagen ein Ausbruch nach unten erfolgen. Dieser könnte die Aktie sogar noch einmal in den Bereich um 70 Euro führen.

Relative Stärke in der Korrektur zeigt auch 2G Energy, das dem Konsolidierungsdruck bei den deutschen KI-Profiteuren bislang deutlich besser standhält als Aixtron oder SUSS MicroTec. Anders als bei Siltronic spricht dort allerdings auch die Auftragslage für die Aktie: zum Artikel

Dass überzeugende Zahlen allein nicht immer ausreichen, um eine Aktie anzuschieben, zeigt das Chart- und Bewertungsbild bei clearvise: Dort hat sich die Aktie trotz eines operativ guten Halbjahres noch weiter von der Substanz entfernt. Was das für die Bewertung bedeutet und welche Chancen sich daraus ergeben: zum Artikel

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Erstellung am 24.08.26 um 9:29 Uhr.

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