Wo die Flugzeuge von Lufthansa Cityline jetzt stehen

22.05.26 06:01 Uhr

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d acne bo,bardier crj 900 lufthansa cityline fra aeroTELEGRAPH Vor etwas mehr als einem Monat hat Lufthansa ihrer Regionaltochter Cityline den Stecker gezogen. Eine Übersicht über die aktuellen Standorte der Flotte.Dass Lufthansa Cityline nicht überleben würde, hatte Konzernchef Carsten Spohr schon im Juni 2024 offen ausgesprochen: «Lufthansa Cityline hat unsere Drehkreuze 30, 40 Jahre lang bedient», so Spohr damals. «Aber das wird in den nächsten Jahren ein Ende haben.» Im Raum stand 2027 als Termin für das Aus von Cityline. Doch es kam abrupter als erwartet.Am 16. April 2026 kündigte Lufthansa die Wet-Lease-Verträge mit ihrer Zubringertochter. Die meisten Mitarbeitenden, bis auf wenige Ausnahmen, wurden widerruflich freigestellt. Rund 1000 Flüge pro Woche fielen weg. Zur Cityline-Flotte gehörten im April 17 Bombardier CRJ 900, zwölf Airbus A319 und drei Airbus-A321-Umbaufrachter. Jetzt sind alle am Boden.D-ACNI führte letzten Linienflug von Lufthansa Cityline durchDoch wo befinden sich die Flugzeuge rund einen Monat nach dem Ende der Cityline? Und was plant der Konzern mit ihnen? aeroTELEGRAPH hat Datenbanken ausgewertet und beim Lufthansa-Konzern nachgefragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Anders als beim Abgang anderer Airlines aus dem Markt gehörten sämtliche Flugzeuge einer einzigen Eigentümerin - nämlich Lufthansa. Und die hat die Flugzeuge vorerst geparkt.Den letzten Linienflug in der Geschichte von Cityline führte die Bombardier CRJ 900 mit der Kennung D-ACNI durch. Das 16 Jahre alte Flugzeug landete am 16. April um 8:20 Uhr als Flug LH871 aus dem norwegischen Stavanger in Frankfurt. Seitdem ist die Flotte am Boden, abgesehen von Überführungsflügen. In Frankfurt stehen sieben Flugzeuge, vier CRJ 900 sowie drei A321-Umbaufrachter, die Cityline für Lufthansa Cargo betrieben hatte. Der vierte A321 P2F ist schon seit Juli 2025 nicht mehr geflogen und steht seitdem in Sofia.Keine Eile für neue Aufgaben für die FrachterUnd eilig hat es der Konzern nicht damit, die Frachter wieder in die Luft zu bekommen. Anfang Mai erklärte Lufthansa-Group-Chef Spohr, die vier Flugzeuge hätten nicht die profitabelsten Routen bedient. Das Geld werde derzeit mit Fracht auf der Langstrecke verdient. Eine Nachfolgelösung zu finden, habe daher keine besondere Dringlichkeit.Die meisten ehemaligen Cityline-Flugzeuge stehen aber in München. Am zweiten deutschen Lufthansa-Drehkreuz sind insgesamt 19 Flieger abgestellt, darunter sieben Bombardier CRJ 900 sowie die gesamte Airbus-A319-Flotte von Cityline, die aus zwölf Flugzeugen bestand. Aber es gibt noch einen weiteren Flughafen, an dem Lufthansa ehemalige Cityline-Flugzeuge abgestellt hat: im österreichischen Klagenfurt.Keine Klarheit über die Zukunft der Cityline-FlotteLufthansa bestätigt auf Anfrage, dass mehrere Bombardier CRJ 900 vorübergehend am Flughafen Klagenfurt geparkt werden. Grund dafür sei der langjährige Technikpartner Solinair, der dort die vorgeschriebene regelmäßige Wartung übernehme, so ein Konzernsprecher. Inzwischen ist die sechste CRJ 900 nach Klagenfurt geflogen worden. Darunter sind auch Flugzeuge, die schon vor April die Flotte verlassen hatten.Der Klagenfurter Standort der slowenischen Wartungsfirma ist noch recht jung. Erst am 29. März hatte Solinair die Eröffnung der Einrichtung für bis zu acht Bombardier CRJ 900 bekanntgegeben. Die ersten beiden Cityline-Jets waren zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort. Ein weiteres Flugzeug steht derzeit zudem in Ljubljana zur Basiswartung bereit. Auf die große Frage, was Lufthansa mit den Flugzeugen in Zukunft plant, gibt es noch keine klare Antwort. «Über die künftige Verwendung dieser und anderer Flugzeuge aus der Flotte der Lufthansa Cityline gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine Entscheidung», so ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH.Von der Breaking News bis zur Hintergrundanalyse: Unser Team begleitet die Luftfahrt mit Erfahrung und Leidenschaft. Unterstützen Sie unabhängigen Qualitätsjournalismus – für weniger als einen Cappuccino im Monat. Jetzt hier klicken und abonnierenWeiter zum vollständigen Artikel bei aeroTELEGRAPH

Quelle: aeroTELEGRAPH

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