XETRA-SCHLUSS/DAX kaum verändert - Berichtssaison macht die Kurse


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DOW JONES--Die Berichtssaison dominierte zur Wochenmitte den deutschen Aktienmarkt. Diese sorgte bei Einzelwerten für teils heftige Kursbewegungen. Der DAX schloss dagegen kaum verändert bei 25.460 Punkten. Vor dem Hintergrund erneuter Gefechte zwischen den USA und dem Iran zog der Ölpreis wieder kräftig an. Für ein Barrel der Sorte Brent ging es um 7,3 Prozent auf 90,20 Dollar nach oben. Die erneute Eskalation machte einen weiteren Versuch der Beruhigung zunichte und erhöhte damit wieder das Risiko längerer Störungen auf den Energiemärkten.

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Am Abend gibt zudem die US-Notenbank ihre Zinsentscheidung bekannt. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen stabil halten wird, die Zurückhaltung des neuen Vorsitzenden Kevin Warsh mache das Ergebnis im Vorfeld schwerer einschätzbar, hieß es.

Unterstützung bekam der DAX vom Index-Schwergewicht Rheinmetall, die Aktie schloss 6,1 Prozent im Plus. Die Ergebnisse für das zweite Quartal haben die Markterwartungen mit einem Rekordwachstum bei Umsatz und Ergebnis "deutlicher übertroffen", hieß es bei Jefferies. Gute Zahlen lieferte auch die Deutsche Bank (+1,1%). Besonders gut habe die Sparte Investmentbanking abgeschnitten, so die Analysten der DZ Bank.

Die Analysten der Deutschen Bank blieben derweil für die Aktie von BASF (+3,9%) konstruktiv gestimmt. Einer der drei Gründe sei die attraktive Kapitalrückgabe an die Aktionäre von insgesamt 7,5 Prozent im Jahr. Mit dem anhaltenden Abverkauf der Chipwerte schlossen Infineon 5,7 Prozent tiefer.

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In der zweiten Reihe legten unter anderem Krones (+3,3%) Zahlen vor. Der solide Auftragsbestand von 4,33 Milliarden Euro bietet hier eine hohe Planungssicherheit für das zweite Halbjahr für eine gute Kapazitätsauslastung, hieß es von der DZ Bank.

Bei der DWS (-3,7%) sei die starke Entwicklung des Verwalteten Vermögens untergraben worden von überraschend hohen Kosten und relativ geringen Performance Fees, so Metzler zu den Zweitquartalszahlen. Derweil hat der Finanzdienstleister MLP (+9,4%) das operative Ergebnis im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast vervierfacht.

Auto1 schlossen nach einem Tief im frühen Handel bei 19,86 Euro nur noch 3,6 Prozent tiefer bei 22,92 Euro. Während zunächst eine deutliche Differenz der Konsensschätzung für das bereinigte 2026er EBITDA und der bestätigten Jahresprognose massiv verstimmten, konnte diese erst im Rahmen der Analystenkonferenz geklärt werden. Bei Shelly (+10,4%) steht möglicherweise eine Übernahme durch Schneider Electric an. Indus Holding (+7,6%) hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angesichts hoher Preise und starker Nachfrage nach Wolframcarbid erneut angehoben.

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Index zuletzt* +/- % +/- % YTD

DAX 25.460 -0,0 3,9

DAX-Future 25.518 -0,4 3,6

XDAX 25.430 -0,3 3,5

MDAX 32.244 -0,5 5,3

TecDAX 3.845 +0,2 6,2

SDAX 18.565 +1,2 8,1

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 124,69 -46,0

*gerundet

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2026 11:59 ET (15:59 GMT)

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11:41 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

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