XETRA-SCHLUSS/Schwach - Friedensschluss lässt auf sich warten


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DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Vor dem Wochenende gingen Anleger auf Nummer sicher und schickten den DAX um 0,9 Prozent auf 24.454 Punkte nach unten. Nach der Euphorie zur Wochenmitte wegen laufender Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran kam es erneut zu Kampfhandlungen. Der Grundoptimismus an den Börsen blieb aber erhalten. Laut US-Präsident Donald Trump ist der Waffenstillstand mit dem Iran weiterhin in Kraft; er bezeichnete die jüngsten US-Angriffe auf das Land als "liebevollen Klaps". Bessere US-Arbeitsmarktdaten spielten in dem Umfeld keine Rolle.

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Der anhaltende Abverkauf von Rüstungsaktien sprach dafür, dass Anleger weiterhin von einem baldigen Friedensschluss zwischen den USA und dem Iran ausgingen. Rheinmetall fielen mit 6,3 Prozent deutlich zurück und belasteten als Schwergewicht auch den DAX. Hensoldt büßten 2,5 Prozent ein.

Auch die Berichtssaison lief weiter. Commerzbank gaben nach Zahlenausweis 3,9 Prozent ab, allerdings fiel auch der europäische Bankensektor insgesamt zurück. Die Geschäftszahlen vom normalen Bankgeschäft bis zu den Zinseinnahmen seien besser gewesen, hieß es im Handel. Daher erhöht die Bank auch das Gewinnziel für 2026 auf "mindestens 3,4" nach "mehr als 3,2" Milliarden Euro.

In der zweiten Reihe warteten Evonik mit durchwachsenen Geschäftszahlen auf. Der Umsatz lag leicht unter Erwartung, jedoch war die Profitabilität deutlich höher. Der Markt honorierte das mit 1,4 Prozent Plus. Bei Getränkemaschinenhersteller Krones wurden die Zahlen als ordentlich bezeichnet, die Aktien gaben in dem negativen Gesamtmarkt aber um 1,1 Prozent nach. Die Aufträge legten im ersten Quartal um 5,3 Prozent zu, die EBITDA-Marge kletterte auf 10,8 nach 10,6 Prozent.

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Als überraschend gut werteten Händler den Zahlenausweis von Bechtle. Dieser entkräfteten Sorgen vor Investitionszurückhaltung auf Unternehmensseite, denn die Auftragslage bewegt sich auf Rekordniveau. Die Aktien kletterten um 2,9 Prozent.

Nach Zahlenausweis und trotz einer Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr 2025/2026 geben Aurubis um 3,2 Prozent nach. Aus Marktsicht war die Anhebung keine große Sache angesichts der gestiegenen Metallpreise. Dazu bewegten Umstufungen: So entzogen UBS Hellofresh die Kaufempfehlung, die Aktien schlossen 4,7 Prozent tiefer. Bei Infineon ging es gegen den Markt um 3,6 Prozent nach oben, da Goldman Sachs das Kursziel deutlich erhöht hatte.

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Index zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 24.339 -1,3 -0,7

DAX-Future 24.403 -0,3 0,2

XDAX 24.345 -0,6 -1,0

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MDAX 31.181 -1,2 1,8

TecDAX 3.780 -0,4 4,3

SDAX 18.629 0,2 8,4

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 125,66% -17

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 08, 2026 11:51 ET (15:51 GMT)

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11:41 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

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