Gold unter Druck: Hält die Schicksalsmarke bei 4.000 Dollar?
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Nach der spektakulären Rally und neuen Rekordständen hat der Goldpreis deutlich an Schwung verloren. Im Gespräch mit Friedhelm Tilgen von n-tv erklärt Roland Jegen von WH SelfInvest, warum der starke US-Dollar, veränderte Zinserwartungen und nachlassende Euphorie den Goldmarkt aktuell belasten – während geopolitische Risiken und die hohe Staatsverschuldung weiterhin für Unterstützung sorgen könnten.
Im Chart richtet sich der Blick vor allem auf die psychologisch wichtige 4.000-Dollar-Marke. Gelingt dem Goldpreis eine nachhaltige Stabilisierung darüber, könnten zunächst 4.500 bis 4.600 US-Dollar wieder in den Fokus rücken. Fällt die Unterstützung dagegen dauerhaft, drohen weitere Rückschläge bis in den Bereich von 3.600 US-Dollar. Warum gerade runde Kursmarken für institutionelle Anleger, Stop-Loss-Orders und kurzfristige Trader eine so große Bedeutung besitzen, wird im Video ausführlich erklärt.
Außerdem geht es um die aktuelle Positionierung der spekulativen Marktteilnehmer im Commitment-of-Traders-Report sowie um die Frage, ob Hedgefonds und Managed Money weiterhin auf steigende Goldpreise setzen. Roland Jegen stellt zudem die sogenannte Friday-Gold-Rush-Strategie vor: Dabei wird Gold vor dem statistisch besonders starken Freitag gekauft und die Position vor dem Wochenende wieder geschlossen. Doch auch eine historische Trefferquote von rund 60 Prozent ersetzt kein konsequentes Risikomanagement.
Welche Möglichkeiten haben Privatanleger, Gold aktiv zu handeln? Im Interview werden die Unterschiede zwischen physischem Gold, CFDs sowie klassischen, Micro- und neuen Ein-Unzen-Gold-Futures erläutert. Dabei stehen Transparenz, Positionsgröße, Hebelwirkung, Stop-Loss-Orders und die erheblichen Risiken kurzfristiger Goldgeschäfte im Mittelpunkt. Ist die große Goldrally tatsächlich vorbei – oder bietet die Schicksalsmarke von 4.000 US-Dollar die nächste Einstiegschance?
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