Preissteigerungen

Krieg in Ukraine treibt Goldpreis an - Annäherung an Rekordstand


Krieg in Ukraine treibt Goldpreis an - Annäherung an Rekordstand

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine treibt den Goldpreis immer weiter nach oben.

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Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) stieg am Dienstag in der Spitze bis auf knapp 2.054 US-Dollar. Gold nähert sich damit immer mehr seinem Rekordhoch vom August 2020 an. Damals war der Goldpreis bis auf 2.075 Dollar gestiegen. Am Nachmittag wurde der Goldpreis zeitweise noch mit 2.052 Dollar gehandelt.

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Gold bleibt angesichts des Ukraine-Kriegs und der hohen Verunsicherung als sicherer Hafen gefragt. So haben Gold-ETFs massive Zuflüsse erfahren. Schon im Vorfeld des Kriegs hatte der Goldpreis zugelegt. Seit Beginn der Invasion Russlands beschleunigte sich der Anstieg noch.

Die Krise schürt die Angst vor einer noch stärker steigenden Inflation. Russland ist ein wichtiger Lieferant für Erdöl, Erdgas und andere Rohstoffe. Sanktionen des Westens oder Ausfuhrbeschränkungen von Russland könnten die Preise noch weiter nach oben treiben. Viele Anleger erhoffen sich von Gold einen Inflationsschutz. Dies gilt umso mehr, da die Situation für die Notenbanken immer schwieriger wird. Schließlich treibt der Krieg nicht nur die Inflation nach oben, sondern belastet auch das Wirtschaftswachstum.

In Euro gerechnet erreichte der Goldpreis am Dienstag mit 1.861 Euro einen neuen Rekordstand. Der Preis wird jedoch auch durch die jüngste Schwäche des Euro zum Dollar getrieben.

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LONDON/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, optimarc / Shutterstock.com

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