SMA Solar: Hierauf ist technisch zu achten
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Die Aktie von SMA Solar untermauert mit der jüngsten Prognoseanhebung die zuletzt gute Entwicklung. Die hohe Volatilität dürfte indes anhalten und auch technisch bleibt es spannend.
Werte in diesem Artikel
Nach Bekanntgabe der Zielanhebung für das Geschäftsjahr 2026 ging es für den Solar-Wechselrichterhersteller SMA Solar kräftig aufwärts. Von Donnerstagabend im nachbörslichen Handel bis zum Tageshoch am vergangenen Freitag kletterte das Papier um rund 15 Prozent nach oben. Im Tagesverlauf gab das Papier dann jedoch einen Teil der Gewinne wieder ab.
Batteriespeichersysteme im Fokus
Denn strenggenommen wurde diese Prognoseanhebung seit Mitte Juni von den Börsianern bereits eingepreist. So hat sich das Geschäftsumfeld für die Solarbranche in den vergangenen Monaten spürbar verbessert. Die Entscheidung der EU, die Förderung von Wechselrichtern aus China, Russland, Nordkorea und dem Iran für Solaranlagen in Europa auszusetzen, war dabei ein treibender Faktor. Analysten setzten zudem auf eine steigende Nachfrage nach Solar- und Batteriespeichersystemen in den USA und Europa.
Rücksetzer abwarten
Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob sich ein Einstieg bei SMA nach der jüngst positiven Entwicklung noch lohnt. Nach dem starken Zwischenspurt im Juli ist wohl zumindest technisch eine Kursberuhigung angesagt. Diese könnte das Papier noch einmal unter die 60-Euro-Marke drücken. Bei knapp 58 Euro wiederum ist mit der 38-Tage-Linie eine erste Unterstützung in der kurzfristigen Betrachtung auszumachen.
Fazit
Kurzfristige Anleger lieben Volatilität. Die wird es bei SMA Solar weiterhin geben. Ein Rückgang auf die 38-Tage-Linie im Bereich um 57/58 Euro könnte eine neue technische Chance bedeuten. Ziel wäre dann wieder die Marke bei rund 64 Euro. Fundamental sind Analysten ebenfalls zuversichtlich. Dier Deutsche Bank sieht ein Kursziel von 75 Euro, Jefferies sogar 87 Euro.
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Erstellung am 20.07.26 um 10:42 Uhr.
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