Teamviewer: Was jetzt zu erwarten ist

21.07.26 09:55 Uhr

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Software-Anbieter stehen weltweit unter Druck, doch die Teamviewer-Aktie zeigt sich aufreizend stabil. Ende Juli stehen die Q2-Zahlen auf der Agenda und auch technisch steigt die Spannung.

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Die Gewinnwarnung von IBM in der vergangenen Woche hat den Software-Markt kräftig durchgeschüttelt. Die Aktie verlor an einem Handelstag rund ein Viertel ihres Wertes. Dabei war es im Grunde nicht die Gewinnwarnung an sich, die Anleger so verstimmte. Vielmehr steht über allem die Frage, ob Kunden ihre Ausgaben zukünftig nicht stärker für Server, Speicherchips und IT-Sicherheit ausgeben, als für Software und IT-Beratung.

Teflon-Beschichtung für schlechte Nachrichten

Dass sich die Teamvierwer-Aktie von diesem Beben nahezu unbeeindruckt zeigte, lässt aufhorchen. Auch die jüngst verhängte Strafe der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über 240.000 Euro blieb ohne Folgen für den Kurs. Immerhin ging es darum, dass das Unternehmen eine Cyber-Attacke nicht ordnungsgemäß meldete. Doch stammt das Vergehen stammt aus 2024. Eine derartige Stabilität im Vorfeld von Quartalszahlen könnte deshalb auf ein starkes Zahlenwerk hindeuten. Kann, muss aber nicht.

Technischer Showdown

Im Jahreschart hat sich das Papier trotz aller marktbedingten Querschüsse bis an die Widerstandsmarke bei rund 5,80 Euro herangerobbt. Nach der kurzfristigen 38-Tage-Linie gelang es zudem, die 200-Tage-Linie nach oben zu durchbrechen. Kommen die Q2-Zahlen gut an, könnte das den Impuls liefern, um den Widerstand zu knacken und bis in die Region um 6,40 bis 6,60 Euro vorzudringen. Mehr noch: Kann auch dieses Niveau nachhaltig verteidigt werden, dürfen Optimisten wieder von einem Gap-Closing zum Niveau vor dem starken Abverkauf vom Oktober 2025 träumen.

Fazit

Keine Frage: Die Stärke, welche die Teamviewer-Aktie in den vergangenen Wochen gezeigt hat, beeindruckt. Der Widerstand bei rund 5,80 Euro steht jetzt im Blickpunkt. Das optimistische technische Szenario basiert aber darauf, dass die Q2-Zahlen auch positiv vom Markt aufgenommen werden. Das ist jedoch alles andere als eine Bank. Spekulationen im Vorfeld der Zahlen sollten unbedingt eng abgesichert werden. Risikoaverse Anleger warten das Zahlenmaterial und eine entsprechende Einordnung des Marktes ab.

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Erstellung am 21.07.26 um 9:39 Uhr.

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