Deutsche Pfandbriefbank: Das sind die Treiber

01.06.26 09:20 Uhr

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Langsam, aber stetig klettert die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank weiter nach oben. Vom Verband der Deutschen Pfandbriefbanken kommt zusätzlich Rückenwind.

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Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) ist wieder optimistischer, sieht aber unverändert Risiken durch den Krieg am Golf. Die Mitgliedsunternehmen vergaben im ersten Quartal 2026 Immobiliendarlehen über 39,8 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 5,9 Prozent. Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt gießt jedoch wieder Wasser in den Wein. Zu Recht?

Angezogene Handbremse

Hintergrund des gezügelten Optimismus ist der Konflikt am Golf, der sich schon im zweiten Quartal im Finanzierungsgeschäft niederschlagen könnte. Das muss aber nicht passieren. Wir erinnern uns: CEO Kay Wolf zeigte sich Mitte Mai bei Bekanntgabe der Q1-Zahlen der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) recht optimistisch. Seine Zuversicht fußte dabei auch auf dem guten Start in das zweite Quartal. Der Golfkrieg wiederum brach Ende Februar aus.

Dreh- und Angelpunkt US-Exit

Sicher hat Wolf dabei auf die Erstkonsolidierung der Deutsche Investment geschielt. Diese zeigte im ersten Quartal eine gute Entwicklung und könnte dem Kreditfinanzierer wieder Schub geben. Die Zahlen wiederum spiegeln doch eher das noch herausfordernde Umfeld wider. Denn der Vorsteuergewinn sank im ersten Quartal 2026 auf 6 Mio. Euro (Q1 2025: 28 Mio. Euro). Die operative Entwicklung rückt jedoch spätestens dann in den Hintergrund, wenn der Exit des US-Geschäfts komplett vollzogen werden kann. Eine Neubewertung der Aktie würde dann bevorstehen.

Fazit

Trotz des verbesserten Umfelds in Q1 schweben die Auswirkungen des Kriegs am Golf wie ein Damoklesschwert über der deutschen Wirtschaft. Kommt die Inlandskonjunktur weiter unter Druck, dürfte auch die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen sinken. Technisch hat das Papier unsere Erwartungen erfüllt und die Lücke im Chart bei rund 3,70 Euro geschlossen. Der nächste kleine Schritt im Chart wäre die Marke von 3,90 Euro. Um wieder in die Region um 4,40 Euro vorzustoßen, müsste dann jedoch zunächst die 200-Tage-Linie bei aktuell 4,20 Euro geknackt werden.

Wer auf weniger Konjunkturrisiko und auf moderate Bewertungen setzt, wird bei der clearvise-Aktie fündig, die trotz steigender EBITDA-Zahlen weit unter ihrem Buchwert notiert. Die jüngste Kursentwicklung deutet zudem darauf hin, dass diese Diskrepanz am Markt inzwischen zunehmend wahrgenommen wird: zum Artikel

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Erstellung am 01.06.26 um 9:05 Uhr.

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