DAX letztlich kaum verändert -- Wall Street schließt in Rot -- Tesla überrascht positiv -- ServiceNow, STMicro, Texas Instruments, Avis Budget, ASML, Infineon, Honeywell, Netflix, Microsoft im Fokus
Lufthansa: EuGH erklärt Staatshilfe für unrechtmäßig. Novo Nordisk plant Ozempic-Zulassung bei Kindern und Jugendlichen. Aktien von Tilray, Canopy Growth & Co. im Fokus: Neueinstufung von Cannabis offenbar in Kürze. Renault: Umsatz steigt trotz Schwäche bei Dacia. SAFRAN: Boeing-Jets beflügeln Geschäft von Triebwerksbauer. Sanofi-Aktie startet überraschend stark ins Jahr. KI-Sorgen belasten IBM.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex zeigte sich am Donnerstag unentschlossen.
Nach einem schwächeren Start versuchte sich der DAX im Verlauf mehrfach am Comeback an die Nulllinie, prallte aber immer wieder daran ab. Im Späthandel gelang dann die Rückkehr an den Vortagesschlusskurs. Sein Schlussstand: 24.155,45 Punkte (-0,16%).
Der TecDAX gab derweil 0,67 Prozent auf 3.646,11 Zähler nach, nachdem er bereits tiefer in den Handel startete.
Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die erneut steigenden Energiekosten blieben im Fokus der Anleger. Der Preis für Brent-Öl kletterte zeitweise auf über 106 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit rund zwei Wochen.
Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners fasste die Lage mit den Worten zusammen: "Der Ölpreis und die Zinsen steigen wieder. Aktienkurse fallen". Er verwies darauf, dass sich eine Rückkehr zu stabileren Energiemärkten zunehmend verzögere und die wirtschaftlichen Belastungen durch den Konflikt stetig zunähmen. Insgesamt nehme die Geduld der Investoren spürbar ab, so der Portfolio-Manager.
Am Abend richtet sich außerdem der Blick auf die SAP-Zahlen.
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Die europäischen Börsen zeigten sich am Donnerstag ohne große Impulse.
Der EURO STOXX 50 verharrte letztlich nahe der Nulllinie bei 5.900,60 Punkten (-0,10%), nachdem er den Handel schwächer aufnahm.
Die Unsicherheit rund um den Konflikt im Nahen Osten sowie die erneut anziehenden Energiepreise trübten die Stimmung an den Finanzmärkten am Donnerstag weiter ein. Der Brent-Preis stieg zwischenzeitlich auf über 106 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit gut zwei Wochen.
Thomas Altmann von QC Partners kommentierte die Entwicklung mit den Worten: "Der Ölpreis und die Zinsen steigen wieder. Aktienkurse fallen". Nach seiner Einschätzung rücke eine Beruhigung an den Energiemärkten immer weiter in die Ferne, während die wirtschaftlichen Belastungen durch die Krise zunehmen. Gleichzeitig lasse die Bereitschaft der Anleger, weitere Risiken zu tragen, spürbar nach.
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Der Wall Street fiel nach der gestrigen Erholung am Donnerstag wieder zurück.
So zeigte sich der Dow Jones zur Startglockebereits tiefer, schaffte im Verlauf zunächst jedcoh den Sprung an die Nulllinie, bevor es wieder nach unten ging. Schlussendlich verabschiedete er sich 0,36 Prozent leichter bei 49.309,52 Zählern aus dem Handel.
Auch der NASDAQ Composite notierte zum Sitzungsstart schwächer und hielt sich weiterhin im Minus auf. Er beendete die Sitzung 0,89 Prozent im Minus bei 24.438,50 Punkten.
Die US-Aktienmärkte gaben nach ihren Rekordständen nach, da die Lage im Nahen Osten wieder unsicherer wurde. Eine mögliche Eskalation im Konflikt mit dem Iran treibt die Ölpreise nach oben und sorgt für Nervosität. Gleichzeitig fehltenfehlen Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Donald Trump erhöht den Druck auf Teheran und setzt dem Land eine kurze Frist für Vorschläge zur Konfliktlösung. Der Iran wiederum signalisiert Stärke, unter anderem durch seine strategische Position an der Straße von Hormus. Trotz dieser Risiken lieferten viele Unternehmen, insbesondere im Tech-Sektor, weiterhin positive Quartalsergebnisse.
An den Börsen in Asien überwiegen am Donnerstag die Verluste.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 0,75 Prozent tiefer bei 59.140,23 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite derweil 0,32 Prozent auf 4.093,25 Indexpunkte.
In Hongkong gab der Hang Seng um 0,95 Prozent auf 25.915,20 Einheiten nach.
Zwar hat US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe im Konflikt mit dem Iran ohne zeitliche Begrenzung verlängert, doch Fortschritte bei möglichen Gesprächen blieben aus. Zusätzlich sorgte die weiterhin gesperrte Straße von Hormus für Unsicherheit.
Für zusätzliche Spannungen sorgte ein Vorfall am Mittwoch, bei dem iranische Kräfte mehrere Schiffe in der Meerenge angriffen und zwei davon festsetzten. In der Folge zogen die Ölpreise wieder an: Brent kletterte erneut über die Marke von 100 US-Dollar.
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