Krisengewinner

Rheinmetall, HENSOLDT & Co: Rüstungs-Aktien profitieren von Ukraine-Krieg Russlands


Rheinmetall, HENSOLDT & Co: Rüstungs-Aktien profitieren von Ukraine-Krieg Russlands

Rüstungswerte sind am Donnerstagmorgen die Profiteure des russischen Truppeneinmarschs in die Ukraine.

Werte in diesem Artikel
Aktien

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Indizes

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Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hat am Donnerstag die Aktienmärkte in die Knie gezwungen, bei den Rüstungsherstellern aber für kräftige Kursgewinne gesorgt. Aus einem deutlich fallenden MDAX ragen etwa Rheinmetall mit einem Aufschlag von 3,53 Prozent heraus. Der Kurs erreichte zeitweise den höchsten Stand seit zwei Jahren. Die Unternehmenssparte Defence der Rheinmetall-Group fertigt Verteidigungs- und Rüstungsgüter wie Panzer und Flugabwehrsysteme.

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Noch steiler ging es mit den Papieren von HENSOLDT nach oben. Das aus dem Airbus-Konzern hervorgegangene Unternehmen stellt unter anderem Radare zur Überwachung, Aufklärung und Luftverteidigung her sowie optische Geräte für militärische Anwendungen. Nachdem der Kurs am Vortag bereits um 7,5 Prozent gestiegen war, schnellte er zuletzt um weitere 9,64 Prozent nach oben.

Anleger rechnen angesichts des Krieges in der Ukraine damit, dass die Europäer künftig ein größeres Augenmerk auf ihre militärische Stärke werfen werden. "Die Nato könnte die Verteidigungsausgaben erhöhen und die Mitgliedstaaten ihre Beiträge ausweiten", schrieb die US-Investmentbank Jefferies. Bislang erfülle nur ein Drittel der Nato-Mitglieder die Bündnisvorgabe, mindestens zwei Prozent der Wirtschaftskraft in die Verteidigung zu investieren.

Von höheren militärischen Ausgaben könnte laut Jefferies auch die britische BAE Systems profitieren, die etwa Kampf- und Aufklärungsflugzeuge herstellt. An der Londoner Börse steigt der Kurs aktuell um 5,23 Prozent und erreichte zeitweise sogar ein Rekordhoch. Das Unternehmen veröffentlichte zudem starke Geschäftszahlen und will 2022 beim Umsatz und Gewinn erneut zulegen.

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An der New Yorker Börse dürften sich die Blicke ebenfalls auf die Papiere der Rüstungs- und Verteidigungsindustrie richten. Aktien wie Raytheon Technologies und Lockheed Martin könnten sich den Vorgaben aus Europa anschließen. Raytheon fertigt Verteidigungs- und Raketensysteme, Lockheed Martin stellt Militärflugzeuge und Raketen her.

/ag/mis

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FRANKFURT (dpa-AFX Broker)

Bildquellen: HENSOLDT, PATRIK STOLLARZ/AFP//Getty Images

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25.09.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.09.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.

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