MÄRKTE EUROPA/Kräftige Erholung vor deutschen Inflationsdaten


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11.30 EUR -0.07 EUR -0.62 %

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20.23 EUR -0.25 EUR -1.22 %

31.80 EUR 0.00 EUR -0.02 %

6.71 EUR -0.07 EUR -1.09 %

75.00 EUR -1.04 EUR -1.37 %

1.23 EUR -0.06 EUR -4.47 %

42.28 EUR -1.37 EUR -3.14 %

30.60 EUR 0.10 EUR 0.33 %

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17.86 EUR -0.13 EUR -0.72 %

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22.64 EUR -0.03 EUR -0.13 %

27.09 EUR 0.07 EUR 0.26 %

60.10 EUR -0.02 EUR -0.03 %

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26.56 EUR -0.52 EUR -1.92 %

4.10 EUR -0.13 EUR -3.05 %

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UBS
43.36 EUR -0.02 EUR -0.05 %

83.46 EUR -0.38 EUR -0.45 %

47.85 EUR -0.80 EUR -1.64 %

61.65 EUR 0.20 EUR 0.33 %

74.95 EUR 0.00 EUR 0.0 %

21.95 EUR -0.51 EUR -2.27 %

Indizes

25,410.63 EUR -168.22 EUR -0.66 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Kräftig erholt zeigen sich Europas Börsen am Dienstagmittag. Vor allem die Rückkehr der Marktteilnehmer aus London aus ihrem verlängerten Wochenende treibt. Sie hätten die gedrückten Kurse vom Vortag vor allem bei Banken, Autos und Tech-Werten als Schnäppchengelegenheit gesehen. Der DAX steigt um 1,8 Prozent auf 13.130 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 1,5 Prozent auf 3.625 Punkte.

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Ob daraus jedoch mehr als eine kurzfristige Bärenmarkt-Rally wird, ist zweifelhaft. Denn schon am Nachmittag stehen die frischen Daten zur Verbraucherpreis-Inflation aus Deutschland an. Zudem wirkt das Zentralbankertreffen in Jackson Hole weiter nach. Es hatte gezeigt, dass fast alle Notenbanker der Bekämpfung der Inflation Priorität einräumen. Damit steigt die Aussicht auf steigende Zinsen, was die Aktienbörsen üblicherweise drückt.

Deutsche Inflation um 8 Prozent erwartet

Im Blick steht die Veröffentlichung der deutschen Inflationsdaten (CPI) für August. Hier wird ein Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet nach zuvor plus 7,5 Prozent. Allerdings wiesen Länderdaten aus Bayern und Hessen schon eine Acht vor dem Komma aus. Die deutschen Daten werden als Indikation gesehen für die mit Spannung erwarteten europäischen Verbraucherpreise am Mittwoch. Die gesunkenen Preise für Benzin und Heizöl dürften laut Commerzbank die Inflationsrate im August leicht auf 8,8 Prozent gedrückt haben.

Der Preisauftrieb der Kern-Rate dürfte sich aber noch einmal verstärkt haben mit einem Anstieg von 4,3 nach zuvor 4,0 Prozent. Die Teuerungsrate von Nahrungsmittel wird wohl deutlich auf über 10 Prozent zugelegt haben. Aus Marktsicht relevant ist vor allem die Frage, ob die Daten für eine Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB im September von 50 oder gleich 75 Basispunkten sprechen.

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Kräftige Erholung bei Retail und Autos

Carrefour fallen in Paris gegen den Trend um 1,8 Prozent. Hier hat JP Morgan die Kaufempfehlung gestrichen und die Aktien von "Overweight" auf "Neutral" gesenkt. Einzelhandelswerte sind europaweit trotzdem gesucht, nach einer langen Durststrecke steigt der Branchen-Index um 2,3 Prozent. Im DAX legen Zalando um 4,8 Prozent zu.

Ganz vorn auf den Kauflisten der Anleger stehen Bank-Aktien mit 2,7 Prozent Plus im europaweiten Index. In London steigen Barclays um 3,6 Prozent und Deutsche Bank im DAX um 3,2 Prozent.

Gesucht sind auch die Autowerte: Porsche SE liegen mit Aufschlägen von 5,1 Prozent vorne im Markt. Im Handel heißt es, die Aktie werde weiter von der jüngsten IPO-Fantasie der Porsche AG gestützt. In Medienberichten war zuletzt von einer starken Nachfrage von Investorenseite die Rede. Auch VW und Daimler legen bis je 3,2 Prozent zu. Nach den deutlichen Abgaben des Vortages erholen sich Bayer mit Aufschlägen von 3,8 Prozent.

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Versorger von EU-Strom-Plänen belastet

Versorger stehen weiter im Blick mit den Plänen der EU zum Umbau der Stromverrechnung und Sorgen vor einer Übergewinnsteuer. RWE fallen 3,2 Prozent. Im Handel heißt es, RWE dürfte viel stärker betroffen sein als Eon (-0,1%). Uniper liegen derweil sehr gut im Markt mit Aufschlägen von 6,5 Prozent.

Verlierer mit minus 4,5 Prozent sind erneut Encavis. Die Umstrukturierung des Strommarktes dürfte zu Lasten der Windparkbetreiber gehen, da sie innerhalb des bisherigen "Merit-Systems" zu den größten Gewinnern gehört hätten. Bei den geringsten Produktionskosten der Branche sei ihnen Strom zu den hohen Kosten der Gaskraftwerke vergütet worden. Die EU will dies nun ändern, "der Gaspreis darf nicht mehr den Strompreis dominieren", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 3.622,02 +1,4% 51,51 -15,7%

Stoxx-50 3.598,59 +0,4% 14,46 -5,8%

DAX 13.126,66 +1,8% 233,67 -17,4%

MDAX 25.754,59 +1,1% 284,09 -26,7%

TecDAX 2.977,91 +1,5% 42,71 -24,0%

SDAX 12.078,51 +1,2% 138,04 -26,4%

FTSE 7.435,70 +0,1% 8,39 +0,6%

CAC 6.287,63 +1,1% 65,35 -12,1%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 1,44 -0,06 +1,62

US-Zehnjahresrendite 3,06 -0,05 +1,55

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:06 Uhr Mo, 17:52 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0034 +0,3% 1,0000 1,0001 -11,8%

EUR/JPY 138,68 +0,0% 138,50 138,76 +6,0%

EUR/CHF 0,9740 +0,6% 0,9673 1,0324 -6,1%

EUR/GBP 0,8560 +0,2% 0,8544 0,8539 +1,9%

USD/JPY 138,23 -0,4% 138,50 138,75 +20,1%

GBP/USD 1,1722 +0,1% 1,1705 1,1711 -13,4%

USD/CNH (Offshore) 6,9100 -0,1% 6,9214 6,9160 +8,7%

Bitcoin

BTC/USD 20.394,50 +0,9% 20.413,96 20.246,49 -55,9%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 94,43 97,01 -2,7% -2,58 +33,1%

Brent/ICE 102,44 105,09 -2,5% -2,65 +37,5%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 261,00 272,60 -4,3% -11,60 +365,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.733,73 1.738,35 -0,3% -4,62 -5,2%

Silber (Spot) 18,70 18,78 -0,4% -0,07 -19,8%

Platin (Spot) 865,28 867,08 -0,2% -1,80 -10,8%

Kupfer-Future 3,55 3,61 -1,8% -0,07 -20,0%

YTD zu Vortagsschluss

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 30, 2022 07:03 ET (11:03 GMT)

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21.09.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Neutral UBS AG
16.09.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.09.26 Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Market-Perform Bernstein Research

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