MÄRKTE USA/Gewinne voraus - Fed und Quartalszahlen im Blick


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NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street wird am Mittwoch zum Start mit Gewinnen erwartet. Dabei dürften sich die Anleger wegen der Aussagen der Notenbank am Abend noch etwas zurückhalten. Hier stehen vor allem mögliche Erwägungen der Währungshüter zur Stimulierung der Konjunktur im Blick. Im übrigen dürfte vor allem bei den Einzelwerten die Musik spielen, denn zahlreiche Unternehmen liefern mit ihren Quartalszahlen individuelle Hinweise auf die Lage der Wirtschaft. Vorbörslich werden Zahlen von Spotify Technology, Blue Apron, General Electric, Boeing und General Motors erwartet.

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Spotify schwach - Blue Apron stark

Der Musik-Streamingdienst Spotify hat im zweiten Quartal wegen gestiegener Steueraufwendungen einen deutlich höheren Verlust als im Vorjahr verzeichnet. Die Aktie verliert 4,5 Prozent. Blue Apron schnellen um gut 7 Prozent nach oben. Der Kochboxen-Hersteller hat von der Corona-Pandemie profitiert und ist in die Gewinnzone vorgerückt.

Boeing gewinnen 1,3 Prozent. Zwar fiel der Verlust höher aus als erwartet, doch der Free Cashflow hat positiv überrascht. Dagegen war der Verlust von General Motors nicht so hoch wie befürchtet. Die Aktie quittiert es mit einem Plus von 3,8 Prozent.

Zudem haben am Dienstag nachbörslich bereits viele Unternehmen ihre Bücher geöffnet. Advanced Micro Devices übertraf mit seinen Ergebnissen für das zweite Quartal die Erwartungen. Die Aktie macht einen Satz um 10,5 Prozent. Für Ebay geht es dagegen um 2,9 Prozent nach unten. Hier dürften Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben nach einem Anstieg der Aktie seit Jahresbeginn um fast 60 Prozent. Ebay hatte mit den Quartalszahlen die Markterwartungen erfüllt und zudem den Umsatzausblick erhöht.

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Avis zweistellig hoch

Avis Budget machen einen Satz um 10,4 Prozent. Der Autoverleiher profitierte nach eigener Aussage von einer Erholung auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Eine positive Kursreaktion ruft die Kaffeehauskette Starbucks mit ihren Geschäftszahlen hervor. Die Aktie wird um 5,7 Prozent nach oben genommen. Starbucks hat gleichwohl mit bereinigtem Ergebnis und Umsatz die Analystenerwartungen verfehlt.

Juniper Networks profitierte in der Corona-Pandemie von einer verstärkten Nachfrage nach Cloud-Dienstleistungen und ist nach eigener Aussage mit einem guten Auftragspolster in das dritte Quartal gestartet. Juniper gewinnen 4,3 Prozent. Für Visa geht es um 3 Prozent nach unten, nachdem der Kreditkartenbetreiber einen 23-prozentigen Gewinnrückgang vermeldet hatte.

L Brands explodieren um gut 19 Prozent, nachdem das Bekleidungsunternehmen den Abbau von rund 15 Prozent seiner Belegschaft im Zuge der laufenden Neuaufstellung mitgeteilt hatte.

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Mehr Ruhe am Gold- und Devisenmarkt

An den übrigen Märkten ist etwas Ruhe eingekehrt, zum Teil auch weil Anleger die Aussagen der US-Notenbank abwarten wollen. So zeigt sich der Goldpreis mit einem Minus von 0,1 Prozent auf 1.958 Dollar je Unze wenig verändert. Viele Beobachter glauben indes, dass Gold noch einiges an Terrain erobern kann. Am Vortag hat Goldman Sachs ein 12-Monats-Ziel von 2.300 Dollar genannt.

Auch am Devisenmarkt sind eher verhaltene Bewegungen zu beobachten. So legt der Euro minimal zu auf 1,1727 Dollar nach 1,1720 Dollar am späten Dienstag.

Die Ölpreise profitieren von den Lagerbestandsdaten aus den USA am späten Dienstag, die einen deutlichen Rückgang angezeigt hatten. WTI gewinnt 1 Prozent auf 41,47 Dollar je Barrel, Brent steigt 1,3 Prozent auf 43,76 Dollar.

US-Anleihen werden gemieden. Die Rendite der zehnjährigen Treasurys wird von fallenden Notierungen um 1,3 Basispunkte auf 0,59 Prozent getrieben.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,14 0,8 0,13 -106,2

5 Jahre 0,27 1,4 0,26 -165,4

7 Jahre 0,45 1,4 0,43 -180,1

10 Jahre 0,59 1,3 0,58 -185,2

30 Jahre 1,23 1,6 1,22 -183,4

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:36h Di, 17:28 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1727 +0,05% 1,1749 1,1719 +4,6%

EUR/JPY 123,17 +0,02% 123,31 123,18 +1,0%

EUR/CHF 1,0765 +0,09% 1,0766 1,0761 -0,8%

EUR/GBP 0,9046 -0,20% 0,9083 0,9063 +6,9%

USD/JPY 105,03 -0,03% 104,95 105,09 -3,4%

GBP/USD 1,2967 +0,27% 1,2932 1,2930 -2,2%

USD/CNH (Offshore) 7,0018 -0,03% 7,0026 7,0041 +0,5%

Bitcoin

BTC/USD 11.090,26 +0,62% 11.024,76 11.146,27 +53,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 41,47 41,04 +1,0% 0,43 -28,2%

Brent/ICE 43,76 43,22 +1,2% 0,54 -30,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.957,54 1.959,60 -0,1% -2,06 +29,0%

Silber (Spot) 24,34 24,63 -1,2% -0,29 +36,4%

Platin (Spot) 953,98 952,08 +0,2% +1,90 -1,1%

Kupfer-Future 2,91 2,91 +0,1% +0,00 +3,3%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/smh

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2020 08:05 ET (12:05 GMT)

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14.09.26 AMD (Advanced Micro Devices) Outperform Bernstein Research
14.09.26 AMD (Advanced Micro Devices) Outperform Bernstein Research
06.08.26 AMD (Advanced Micro Devices) Neutral JP Morgan Chase & Co.
06.08.26 AMD (Advanced Micro Devices) Sector Perform RBC Capital Markets
05.08.26 AMD (Advanced Micro Devices) Buy UBS AG

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