MARKT USA/Wall Street dürfte sich stabilisieren


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Die US-Börsen dürften sich zur Wochenmitte nach ihrem jüngsten Rücksetzer stabilisieren. Der S&P-Future legt vorbörslich um 0,1 Prozent zu, der Nasdaq-Future gewinnt 0,5 Prozent. Allzu weit dürften sich Anleger jedoch nicht vorwagen, denn nach Börsenschluss wird Nvidia die mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen zum ersten Quartal vorlegen.

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Die Erwartungen an die Nvidia-Geschäftszahlen seien hoch gesteckt, so Ipek Ozkardeskaya, Senior Analystin bei Swissquote. Am Markt werde ein Umsatz von etwa 79 Milliarden Dollar erwartet und eine Gewinnsteigerung um 15 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und um 80 Prozent zur ersten Periode des vergangenen Jahres. Die Marge werde mit 75 Prozent prognostiziert, weil man davon ausgehe, dass Nvidia nach wie vor über eine starke Preissetzungsmacht verfüge - trotz des massiven Blackwell-Ausbaus und der wachsenden Konkurrenz. Anleger interessierten sich vor allem dafür, ob Nvidia die Margen auf diesem hohen Niveau halten könne. Vorbörslich legt die Nvidia-Aktie um 1,5 Prozent zu, war allerdings zuletzt von ihren Rekordhochs zurückgekommen.

Noch während der laufenden Börsensitzung wird die US-Notenbank das Protokoll ihrer jüngsten Zinssitzung veröffentlichen. Es war die letzte unter dem bisherigen Chairman Jerome Powell. Sein Nachfolger Kevin Warsh wird am Freitag vereidigt. Der im Zuge des Iran-Kriegs und der dadurch bedingten Sperrung der Straße von Hormus kräftig gestiegene Ölpreis hat an den Märkten Inflationssorgen und die Erwartung befeuert, dass die Federal Reserve im Laufe des Jahres die Zinsen anheben wird. Er warte auf Aussagen zu künftigen Bilanzoperationen der Fed, die im Anschluss an die Zinssitzung nicht erfolgt seien, so Analyst Kristoffer Kjaer Lomholt von Danske Bank.

Doch von der Zinsseite kommen am Mittwoch zunächst Entspannungssignale. Am Anleihemarkt beenden die Renditen ihren jüngsten Höhenflug. Die Zehnjahresrendite sinkt um 3 Basispunkte auf 4,64 Prozent. Der Dollarindex zeigt sich behauptet.

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US-Präsident Donald Trump hat - zum wiederholten Male - ein baldiges Ende des Iran-Krieges angekündigt. Die Ölpreise kommen daraufhin zurück. Das Barrel Brentöl ermäßigt sich um 1,8 Prozent auf gut 109 Dollar. Zudem haben zwei chinesische Öltanker die Straße von Hormus passiert, wie aus Daten zu Schiffsbewegungen hervorgeht.

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 20, 2026 05:59 ET (09:59 GMT)

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