Satellitenmission

AST SpaceMobile-Aktie mit Kurssturz nach orbitaler Fehlplatzierung durch Bezos‘ Blue Origin


AST SpaceMobile-Aktie mit Kurssturz nach orbitaler Fehlplatzierung durch Bezos‘ Blue Origin

Ein Zwischenfall bei einer Satellitenmission sorgt für Unsicherheit bei AST SpaceMobile. Die Aktie reagiert mit deutlichen Kursverlusten.

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• New-Glenn-Rakete setzt BlueBird-Satellit in zu niedrigem Orbit aus
• Fehlfunktion der Oberstufe überschattet erfolgreiche Booster-Landung
• AST-Aktie bricht ein - Zeitplan für Mobilfunkdienst gefährdet

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Die ambitionierten Pläne des Satelliten-Spezialisten AST SpaceMobile haben am Montag einen empfindlichen Dämpfer erlitten. Nach dem Start einer New-Glenn-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens Blue Origin am frühen Morgen vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus erreichte einer der BlueBird-Satelliten nicht die vorgesehene Zielhöhe. Laut Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind, führte eine Fehlfunktion der Raketenoberstufe dazu, dass der Satellit in einem deutlich zu niedrigen Orbit ausgesetzt wurde.

Untersuchung bei Blue Origin und technische Hürden

Während die Erststufe der Rakete sicher am vorgesehenen Landeplatz eintraf, konzentriert sich die Fehleranalyse nun auf die entscheidende Phase des Satellitenaussetzens. Das von Jeff Bezos gegründete Unternehmen Blue Origin bestätigte auf X, dass eine umfassende Untersuchung der Flugdaten eingeleitet wurde.

Für AST SpaceMobile ist die präzise Platzierung seiner BlueBird-Konstellation von existenzieller Bedeutung, da nur so eine lückenlose Breitbandabdeckung für handelsübliche Smartphones gewährleistet werden kann. Jede Abweichung von der berechneten Position gefährdet die Integrität des geplanten globalen Netzwerks.

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Ungewisse Aussichten für den kommerziellen Betrieb

Marktexperten diskutieren derzeit über die technischen Optionen zur Rettung der Mission. Es besteht die Möglichkeit, dass der betroffene Satellit seine eigenen Antriebssysteme nutzt, um die korrekte Umlaufbahn eigenständig anzusteuern. Dieser Vorgang würde jedoch geraume Zeit in Anspruch nehmen und wertvolle Treibstoffreserven verbrauchen, was die geplante Lebensdauer des Systems im All drastisch verkürzen könnte. Unklar bleibt, inwieweit der Start des kommerziellen Dienstes nach hinten verschoben werden muss. Der Vorfall trifft das Unternehmen in einer kritischen Wettbewerbsphase, während Rivalen wie SpaceX und Partner wie T-Mobile US bereits mit Hochdruck an eigenen Lösungen für die Satellitendirektverbindung zum Handy arbeiten.

Die Aktien von AST SpaceMobile brachen an der NASDAQ um 5,30 Prozent auf 81,00 US-Dollar ein.

Claudia Stephan, Martina Köhler, Redaktion finanzen.net

Bildquellen: JennLShoots / Shutterstock.com

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Datum Rating Analyst
14.09.26 SpaceX Outperform Bernstein Research
02.09.26 SpaceX Buy Deutsche Bank AG
25.08.26 SpaceX Overweight JP Morgan Chase & Co.
21.08.26 SpaceX Outperform Bernstein Research
21.08.26 SpaceX Outperform Bernstein Research

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