Thyssenkrupp nucera: Licht am Ende des Tunnels
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Der Elektrolyse-Spezialist thyssenkrupp nucera startet schwach ins neue Geschäftsjahr, investiert jedoch konsequent in Zukunftstechnologien. Ein Großauftrag im Chlor-Alkali-Bereich könnte bald für operative Impulse sorgen.
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Der Auftakt ins Geschäftsjahr 2025/2026 fiel für thyssenkrupp nucera verhalten aus. Der Auftragseingang sank um 21 Prozent auf 75 Mio. Euro, der Umsatz brach um 44 Prozent auf 147 Mio. Euro ein. Besonders stark betroffen war das Segment Grüner Wasserstoff, in dem sich die Erlöse von 154 Mio. Euro auf 77 Mio. Euro halbierten. Hintergrund ist die fortgeschrittene Abarbeitung des Großprojekts NEOM in Saudi-Arabien, wodurch ein erheblicher Teil der zuvor realisierten Umsätze nun fehlt.
Operativ rutschte das Unternehmen in die Verlustzone: Das EBIT verschlechterte sich von plus 8 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf minus 4 Mio. Euro. Unter dem Strich stand ein Verlust von 3 Mio. Euro.
Trotz des Gegenwinds hält das Management an seiner Innovationsstrategie fest und steigerte die Investitionen in Forschung und Entwicklung um 31 Prozent auf 9 Mio. Euro. Im Fokus stehen unter anderem die Hochtemperaturelektrolyse (SOEC) sowie modulare Hochdrucklösungen.
Ein wichtiger Hoffnungsträger ist ein im Dezember 2025 unterzeichneter Großauftrag im hohen zweistelligen Millionenbereich für ein Chlor-Alkali-Projekt im Nahen Osten – der größte Neubauauftrag in diesem Bereich in der Unternehmensgeschichte. Dieser wird im zweiten Quartal verbucht und dürfte den Auftragseingang spürbar stützen.
Die Jahresprognose wurde bestätigt. Allerdings zeigt die breite Spanne beim Auftragseingang von 350 Mio. bis 900 Mio. Euro, wie volatil das Projektgeschäft weiterhin ist. Für Anleger bleibt die Aktie vorerst ein Geduldsspiel.
Mit einem stabilen Geschäftsmodell und einer günstigen Bewertung punktet hingegen der Windparkbetreiber Clearvise. Das Unternehmen bietet bereits aktuell eine attraktive Dividendenrendite und stellt für die kommenden Jahre deutlich steigende Ausschüttungen in Aussicht: zum Artikel
Neuen Schub für die Aktie könnte es auch bei dem Finanzdienstleister JDC Group geben, wenn die bisherige Prognose für 2026, die ein sehr kräftiges Ergebniswachstum vorsieht, bestätigt wird. Noch deutet nichts darauf hin, dass es nicht der Fall sein sollte: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 11.02.26 um 7:52 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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