Wacker Chemie: Ist das schon die Trendwende?
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Die Aktie von Wacker Chemie ist auf dem Rückzug. Einen Dämpfer gab es zuletzt nach einem Analystenkommentar.
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Von Anfang März bis zum vor wenigen Tagen erklommenen Jahreshoch bei rund 105 Euro hat die Wacker-Aktie über 55 Prozent zugelegt. Sah es anfangs noch so aus, als könne der Aktie weder die maue Chemiekonjunktur noch der zunehmende Pessimismus der Analysten etwas anhaben, kam das Papier zuletzt doch etwas stärker unter Druck.
Citigroup mahnt
Nachdem die US-Investmentbanken JP Morgan und Goldman Sachs Zweifel äußerten, dass der Rückenwind durch den Konflikt am Golf den Chemie-Titeln vielleicht doch nicht die erhofften Umsätze bescheren könnte, sind Anleger vorsichtiger geworden. Nun schlägt auch die Citigroup in diese Kerbe. Analog zu den Kursverlusten der Halbleiter-Aktien halten die Citigroup-Analysten die Erwartungen an Wacker bezüglich der Umsätze mit der Halbleiterbranche für überzogen.
Seitwärts oder abwärts?
Der kurzfristige und äußerst dynamische Aufwärtstrend, in dem sich die Aktie seit März befindet, ist durch den jüngsten Rückgang gebrochen. Ob es sich aber um einen nachhaltigen Trendbruch handelt, muss sich erst noch zeigen. Das aktuelle Chartbild deutet momentan auf eine Seitwärtsbewegung hin: Im Dreijahreschart bildete die Aktie von Juli 2024 bis heute eine langgezogene Tassenformation aus, die im Bereich um 95/105 Euro eine Widerstandszone zeigt. Im Rahmen der Tassenformation könnte es daher zunächst zu einer Seitwärtsbewegung im Korridor zwischen 95 und 105 Euro kommen.
Fazit
Der nachhaltige Ausbruch über die 100-Euro-Marke ist erneut gescheitert. Mittlerweile mehren sich die vorsichtigen Analystenstimmen. Je nachdem, wie sich das Börsenklima entwickelt, könnte die Unterstützung bei 93/95 Euro unter Beschuss geraten. Der Bonus für steigende Chemikalienpreise durch den Krieg am Golf scheint vollständig im Kurs eingepreist. Eine zwischenzeitliche Verschärfung der Lage dürfte daher nur noch wenig Kurspotenzial bieten. Dass nach dem starken Zwischenspurt von März bis Juni Anleger Gewinne mitnehmen, ist ebenfalls nachvollziehbar. Investierte Anleger sollten die Unterstützungszone im Auge behalten.
Eine fortgeschrittene Bodenbildung ist hingegen bei der Aktie von Pyramid zu beobachten. Eine Analystenkonferenz könnte am 10. Juni neue Impulse geben: zum Artikel
Bei Pyrum dauert es noch etwas, aber im dritten Quartal steht dann eine wichtige News an, die den Kurs stark beeinflussen kann: zum Artikel
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Erstellung am 8.6.26 um 12:37 Uhr.
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