XETRA-SCHLUSS/Kräftiges Plus mit Friedens- und Zinshoffnungen


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DOW JONES--Mit einem deutlichen Plus hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag geschlossen. Die Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs stützte die Risikobereitschaft, hieß es. Der Kreml hat einem Gipfel-Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Wladimir Putin zugestimmt. Daneben stützten Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank. Der DAX gewann 1,1 Prozent auf 24.193 Punkte.

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Besonders Stahlwerte und Bauaktien legten zu. Sie profitierten von der Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs und der damit verbundenen Spekulation um einen Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur. Heidelberg Materials gewannen 6,0 Prozent und Hochtief 2,9 Prozent. Thyssenkrupp stiegen um 1,7 Prozent.

Dagegen ging es für Rüstungsaktien abwärts. Rheinmetall verloren 8,0 Prozent, zumal auch die Geschäftszahlen unter den Erwartungen ausgefallen sind. Hensoldt und Renk reduzierten sich um bis zu 7,0 Prozent.

Daneben stand die auf Hochtouren laufende Berichtssaison im Blick. Allianz stiegen um 4,1 Prozent. Die besser als erwartet ausgefallene Schaden-Kosten-Quote wurde von Marktteilnehmern hervorgehoben. Das habe zu einem Gewinnanstieg des Bereichs um knapp 20 Prozent geführt. BASF zogen um 4,7 Prozent an. Händler verwiesen auf einen Kurssprung von 8,9 Prozent bei Harbour Energy. Der britische Konzern hat die Prognosen erhöht, weil unter anderem das Geschäft mit Wintershall gut läuft. BASF hatte seinen Wintershall-Dea-Anteil an Harbour Energy abgegeben gegen eine Beteiligung an den Briten.

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Auch Siemens (+3,7%) könnte vom Wiederaufbau der Infrastruktur in der Ukraine profitieren. Der Auftragseingang ist derweil stark ausgefallen, das Industriegeschäft hat sich allerdings noch etwas schwächer entwickelt als prognostiziert, wie es an der Börse hieß. Den Ausblick hat Siemens bekräftigt.

Unter Druck standen Deutsche Telekom mit einem Minus von 5,0 Prozent. Analysten sprachen von einer Schwäche auf dem Heimatmarkt Deutschland mit enttäuschenden Zahlen bei den Breitbandkunden. Dies könnte die Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs durch alternative Glasfasernetzbetreiber weiter verstärken. Merck KGaA fielen um 0,9 Prozent nach Zahlen, die überwiegend unter den Erwartungen ausgefallen sind. Etwas über den Prognosen lagen die Ergebnisse von Henkel (+3,9%). Henkel waren bisher einer der großen Verlierer des laufenden Börsenjahres im DAX mit Abschlägen von zeitweise über 20 Prozent.

In der zweiten Reihe brachen Carl Zeiss Meditec um 9,5 Prozent ein und markierten ein neues Jahrestief. Die Quartalszahlen sind auf breiter Front unter den Erwartungen ausgefallen. SGL Carbon verzeichneten ein Minus von 4,6 Prozent. Das Unternehmen erwartet im Gesamtjahr nun einen Umsatzrückgang um 10 Prozent. Bei Deutz (+12,1%) verwiesen Händler auf ein deutliches Umsatzwachstum von fast einem Viertel bei dem Motorenbauer.

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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 24.192,50 +1,1% +20,2%

DAX-Future 24.243,00 +0,9% +18,4%

XDAX 24.180,86 +1,0% +20,8%

MDAX 31.331,47 +1,2% +21,0%

TecDAX 3.765,49 -0,2% +10,4%

SDAX 17.293,38 +1,6% +24,1%

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 130,28 +14

YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 07, 2025 11:58 ET (15:58 GMT)

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10.09.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
01.09.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.
14.08.26 Rheinmetall Buy Jefferies & Company Inc.

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