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Eurowings: Lufthansa-Tochter schafft das kostenlose Handgepäck ab

27.08.21 22:59 Uhr

Eurowings: Lufthansa-Tochter schafft das kostenlose Handgepäck ab | finanzen.net

Viele, die schon einmal geflogen sind, kennen es: Stau im Gang des Flugzeugs beim Ein- und Aussteigen. Eurowings will dem nun mit der Abschaffung von kostenlosem Handgepäck entgegenwirken, denn das könnte Staus an den Handgepäckfächern vermeiden.

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Eurowings schafft kostenloses Handgepäck ab

Ab dem 31. August gelten für den Basic-Tarif bei der Lufthansa-Tochter Eurowings neue Regeln. Bislang können Passagiere im Basic-Tarif ein Gepäckstück in den Maximalmaßen von 55 x 40 x 23 Zentimetern mit ins Flugzeug nehmen. Ab dem 31. August gelten neue Regelungen: Handgepäckstücke sind dann nur noch in den anderen Tarifen (SMART und BEST/BIZclass) inklusive. Im Basic-Tarif darf von da an nur noch ein kleines Handgepäckstück mit einer maximalen Größe von 40 x 30 x 25 Zentimeter mitgenommen werden, um persönlich notwendige Dinge zu verstauen. Größere Handgepäckstücke können dann für einen Aufpreis ab zehn Euro hinzugebucht werden. Ein Ziel der Tarifveränderung ist es, so Eurowings, dass Staus an den Handgepäckfächern vermieden werden. Diese behindern nämlich das reibungslose Besteigen und Verlassen des Flugzeuges und sind somit eine der Hauptursachen für Verspätungen in der Luftfahrt.

Bei diesen Airlines kostet Handgepäck ebenfalls extra

Eurowings ist jedoch nicht die erste und einzige Billig-Airline, die das kostenlose Handgepäck abschafft. Schon im Jahr 2018 schaffte die Airline Ryanair das kostenlose Handgepäck ab, wie das Onlineportal Reisereporter berichtet. Reisende zahlen hier für größeres Handgepäck zwischen acht und zehn Euro. Andernfalls ist es möglich, für sechs bis acht Euro, den Priority-Tarif hinzu zu buchen, bei dem zwei Handgepäckstücke (ein großes und ein kleines) inklusive sind. Später folgten auch andere Airlines wie Wizz Air dem Beispiel. Wer hier ein größeres Handgepäckstück mitnehmen möchte, muss den Priority-Tarif für einen Aufpreis von vier bis zu 40 Euro dazu buchen. Auch die britische Airline easyJet verlangt für größeres Handgepäck einen Aufpreis. Wer bei easyJet einen teureren Sitzplatz gebucht hat, darf ein zusätzliches Gepäckstück von 56 x 45 x 25 Zentimetern mitnehmen. Alle weiteren Reisenden müssen für weiteres Gepäck zwischen 8,99 und 58 Euro Aufpreis bezahlen. Auch die norwegische Airline Norwegian verlangt für ein größeres Gepäckstück einen Aufpreis von etwa fünf bis neun Euro.

E. Schmal / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Markus Gann / Shutterstock.com

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