21 weitere Verhandlungstage

Prozess um Betrugsverdacht beim Goldhändler PIM geht in Verlängerung


Prozess um Betrugsverdacht beim Goldhändler PIM geht in Verlängerung

Der seit mehr als einem Jahr laufende Betrugsprozess um den insolventen Goldhändler PIM geht in die Verlängerung.

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"Es wird 2022 weitergehen", sagte Gerichtssprecher Jan Helmrich. Bis Ende April soll es 21 weitere Verhandlungstage geben. Seit Dezember 2020 verhandelt das Darmstädter Landgericht gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Unternehmens aus dem hessischen Heusenstamm wegen des Verdachts des schweren Betruges.

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Zu Prozessbeginn war eine Dauer bis Jahresmitte 2021 anvisiert worden. Dann wurde in dem langwierigen Verfahren bis Ende vergangenen Jahres durchterminiert. Der Prozess gegen den mitangeklagten Ex-Leiter der Vertriebsfirma wurde im November abgetrennt. "Krankheitsbedingt", heißt es beim Gericht.

Die PIM Gold GmbH soll von 2016 bis September 2019 mit Kunden Lieferverträge einschließlich Bonusversprechen über Gold abgeschlossen, diese dann aber nicht erfüllt haben. Zinsen sollen nach einer Art Schneeballsystem mit Geld neu angeworbener Kunden ausgezahlt worden sein. Verantworten muss sich der 50 Jahre alte frühere Geschäftsführer, der seit September 2019 in Untersuchungshaft sitzt.

/opi/DP/zb

DARMSTADT (dpa-AFX)

Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com, farbled / Shutterstock.com

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