Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Anhaltende Kauflaune dank US-Finanzministerium


Goldpreis: Anhaltende Kauflaune dank US-Finanzministerium

Der Goldpreis legt im frühen Freitagshandel leicht zu und steuert auf den dritten Wochengewinn in Folge zu.

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von Jörg Bernhard

Aktuell weist er aufgrund der Ankündigung des US-Finanzministeriums, seine Rückkäufe von Staatsanleihen auszuweiten, ein Plus von 3,7 Prozent auf. Ein schwacher Dollar und rückläufige US-Renditen haben die Attraktivität von Gold deutlich erhöht. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass die Regierung ihre Rückkäufe von US-Staatsanleihen möglicherweise noch weiter ausweiten werde. Das Finanzministerium hatte am Mittwoch angekündigt, das Volumen der Rückkäufe von langlaufenden Staatsanleihen im kommenden Quartal auf mindestens vier Milliarden Dollar je Rückkaufaktion zu verdoppeln. Unterdessen äußerten sich zwei Vertreter der US-Notenbank Fed zurückhaltend auf die Frage, wie sich die Änderungen beim Schuldenmanagement des US-Finanzministeriums auf den geldpolitischen Kurs der Zentralbank auswirken könnten. Am Donnerstag veröffentlichte Daten zeigten, dass die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gesunken ist. Dies deutet darauf hin, dass der Arbeitsmarkt trotz des überraschenden Beschäftigungsrückgangs im Juli stabil bleibt. Damit könnte sich die Fed weiterhin auf die Eindämmung der Inflation konzentrieren.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 26,60 auf 4.598,00 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Zweiter Wochengewinn in Folge

Der festgefahrene Krieg zwischen den USA und Iran beeinträchtigt weiterhin das Ölangebot aus der wichtigen Förderregion im Nahen Osten. Am Mittwochabend drohte Trump Teheran mit einem "Wirtschaftskrieg und einer Isolation in beispiellosem Ausmaß". Zugleich warnte er vor Konsequenzen für jedes Land, das Iran "in irgendeiner Form Unterstützung" gewähre. Am gestrigen Donnerstag durchquerten lediglich sieben Frachtschiffe mit Rohstoffladungen die Straße von Hormus, wie Daten des Schiffsdatendienstes Kpler zeigten. Das waren nur halb so viele wie am Vortag. Aktuell steuert sowohl die US-Sorte WTI als auch die Nordseemarke Brent auf den zweiten Wochengewinn in Folge zu.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,62 auf 86,21 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,28 auf 93,50 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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