Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Auf Dreiwochentief abgerutscht


Goldpreis: Auf Dreiwochentief abgerutscht

Der Goldpreis ist im frühen Mittwochshandel aufgrund der wachsenden militärischen Eskalation im Nahen Osten auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Wochen gefallen.

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von Jörg Bernhard

Nach den heftigsten gegenseitigen Angriffen seit mehreren Wochen befinden sich die USA und Iran wieder in einer verschärften militärischen Konfrontation. Die Ölpreise stiegen den dritten Handelstag in Folge. Gleichzeitig zogen die Renditen von US-Staatsanleihen an. Fed-Gouverneur Michael Barr erklärte, dass die US-Notenbank die Zinsen anheben müsse, sollte sich die Inflation nicht rasch genug abschwächen. Bereits in der vergangenen Woche hatte Fed-Chef Kevin Warsh signalisiert, dass weitere Zinserhöhungen notwendig werden könnten. Nun warten die Anleger auf den ADP-Arbeitsmarktbericht (14.15 Uhr). Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die sich die Zahl neu geschaffener Stellen im August um 48.000 erhöht haben (Juli: plus 44.000). Noch größere Aufmerksamkeit dürfte dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag zukommen, wo Analysten eine unveränderte Arbeitslosenrate von 4,1 Prozent und einen Stellenzuwachs von 58.000 prognostizierten.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 40,00 auf 4.356,40 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Rally gerät ins Stocken

Der Ölpreis hat im frühen Mittwochshandel seine kräftigen Gewinne vom Vortag leicht ausgebaut. Die Sorgen vor möglichen Versorgungsengpässen nahmen zu, nachdem sich die USA und der Iran über Nacht gegenseitig angegriffen hatten. Damit schwanden die Hoffnungen auf eine schnelle Entspannung des Konflikts im Nahen Osten. Derzeit sehen wir die schwerste Eskalation des Konflikts zwischen beiden Ländern seit mehreren Wochen. Rückenwind lieferte aber auch der am Vorabend veröffentlichte Wochenbericht des American Petroleum Institute. Demzufolge sanken in den USA die Rohölbestände in der Woche bis zum 28. August um 2,6 Millionen Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Diesel und Heizöl) reduzierten sich um 265.000 Barrel. Neue Impulse könnte im weiteren Tagesverlauf "offizielle" Wochenbericht der US-Energiebehörde EIA (16.30 Uhr) liefern.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,45 auf 90,67 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,84 auf 95,49 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: claffra / Shutterstock.com, FikMik / Shutterstock.com

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