Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Datenflut vom US-Arbeitsmarkt ante portas


Goldpreis: Datenflut vom US-Arbeitsmarkt ante portas

Nach der jüngsten Talfahrt des Goldpreises zeigt er sich im frühen Dienstagshandel mit stabilen Notierungen.

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von Jörg Bernhard

Zu den wichtigsten US-Konjunkturdaten dieser Woche zählen die Zahl der offenen Stellen, der ADP-Arbeitsmarktbericht sowie der offizielle Arbeitsmarktbericht mit der Beschäftigungsentwicklung außerhalb der Landwirtschaft. Die Daten dürften genau daraufhin analysiert werden, um Rückschlüsse auf die Verfassung des US-Arbeitsmarktes und den weiteren Zinskurs der Fed zu erlangen. Laut dem CME FedWatch Tool rechnen Händler derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von 66 Prozent mit einer US-Zinserhöhung im September. Bis Dezember wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung mit 90 Prozent eingepreist. Mit Blick auf den überraschend "falkenhaften" Ton von Fed-Chef Warsh erklärte US-Präsident Donald Trump, dass er großen Respekt vor Warsh habe und davon ausgehe, dass der Fed-Chef bei den Zinsen das tun werde, was notwendig sei.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 6,20 auf 4.475,30 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Anhaltend hohe Risikoprämie

Die wieder aufgeflammten Kämpfe zwischen den USA und dem Iran schürten erneut Sorgen vor Lieferausfällen aus einer der wichtigsten Ölförderregionen der Welt und trieben den Ölpreis im frühen Dienstagshandel weiter nach oben. Am gestrigen Montag drohte US-Präsident Donald Trump mit weiteren Angriffen auf den Iran. Dadurch steigt das Risiko von Schäden an der Energieinfrastruktur rund um den Persischen Golf als auch die Unsicherheit für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Analysten der ANZ wiesen darauf hin, dass Satellitendaten zufolge derzeit rund sechs Millionen Barrel Öl pro Tag durch die Straße von Hormus transportiert werden. Das Volumen liege damit weiterhin deutlich unter dem Niveau vor Beginn des Konflikts. Außerdem schwinden nach Einschätzung der Analysten die Reserven, auf die sich der globale Ölmarkt bislang stützen konnte. Die US-Lagerbestände näherten sich extrem niedrigen Niveaus. Zudem müsse sich erst noch zeigen, ob China seine Ölimporte weiterhin niedrig halten könne, wenn die saisonale Nachfrage wieder anziehe.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,26 auf 87,02 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,05 auf 91,57 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock, Invesco

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