Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Durch Zins- und Inflationssorgen ausgebremst


Goldpreis: Durch Zins- und Inflationssorgen ausgebremst

Der Goldpreis gab im Zuge des starken Ölpreisanstiegs im frühen Montagshandel leicht nach.

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von Jörg Bernhard

Dieser schürte Inflationssorgen und verstärkte damit die Erwartungen, dass die US-Notenbank Fed auf ihrer geldpolitischen Sitzung in dieser Woche die Zinsen anheben könnte. Im Vorfeld der Sitzungen der Fed und der Bank of Japan generierten steigende Renditen somit Gegenwind beim Goldpreis. Die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed wurden durch die in der vergangenen Woche veröffentlichten US-Inflationsdaten signifikant verstärkt. Demnach beschleunigte sich der Anstieg der Verbraucherpreise im August, während eine wichtige Messgröße der zugrunde liegenden Inflation den stärksten Zuwachs seit vier Monaten verzeichnete. Laut dem CME FedWatch Tool preisen Händler inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 87 Prozent für eine Zinserhöhung auf der anstehenden Fed-Sitzung ein. Vor Veröffentlichung der Inflationsdaten in der vergangenen Woche hatte die Wahrscheinlichkeit noch bei rund 67 Prozent gelegen. Von der Bank of Japan wird am Freitag ebenfalls eine Zinserhöhung erwartet.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 30,60 auf 4.378,30 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Zum Wochenstart deutlich bergauf

Die Ölpreise stiegen zum Wochenstart um mehr als zwei Prozent. Erneute Angriffe der Huthi-Milizen auf Saudi-Arabien sowie iranische Attacken auf Schiffe im Persischen Golf verschärften die Sorgen um die Ölversorgung, nachdem eine wichtige saudi-arabische Ölpipeline geschlossen worden war. Diese ermöglichte es Saudi-Arabien, die Straße von Hormus zu umgehen und seine Ölexporte über eine alternative Route abzuwickeln. Durch den Ausfall könnten bis zu vier Prozent der weltweiten Ölversorgung gefährdet sein. Omans Außenminister Badr Albusaidi teilte am Sonntag auf X zudem mit, dass ein für Montag geplantes Treffen zwischen den Golfstaaten und Iran in Oman verschoben worden sei. Bei dem Treffen sollte über die Lage in der Straße von Hormus beraten werden.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 2,35 auf 102,40 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 2,33 auf 106,94 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Bulent camci / Shutterstock.com, Worldpics / Shutterstock.com

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