Goldpreis: Leicht positiver Wochenauftakt
Der Goldpreis ist im frühen Montagshandel leicht gestiegen und profitierte unter anderem von einem schwächeren Dollar.
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von Jörg Bernhard
Außerdem führten die zuletzt schwachen US-Konjunkturdaten dazu, dass die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA im kommenden Monat gedämpft wurden. Laut dem FedWatch Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group rechnen Händler inzwischen nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent, dass die US-Leitzinsen im September erhöht werden. Einen Monat zuvor hatte die Wahrscheinlichkeit noch bei 47 Prozent gelegen. Nun warten die Marktakteure auf das am Mittwoch anstehende Protokoll der Fed-Sitzung von Ende Juli. Davon erhoffen sich die Anleger weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Unter den Analysten haben sich in den vergangenen Tagen die Statements gemehrt, dass hohe Realzinsen bzw. Opportunitätskosten zusehends an Schrecken verlieren, weil möglicherweise kein weiterer Anstieg drohe und damit das Schlimmste überstanden sei.
Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 8,60 auf 4.445,90 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Stabiler Ölpreis zum Wochenstart
Der Ölpreis zeigte sich im frühen Montagshandel stabil. Nachlassende Erwartungen an einen Durchbruch bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und Iran sowie ein geringerer Tankerverkehr durch die Straße von Hormus verstärkten allerdings die Sorgen über die geopolitischen Risiken am Ölmarkt. Nach Angaben des Schiffsdatendienstleisters Kpler durchquerten am Samstag fünf Frachtschiffe mit Rohstoffladungen die Meerenge. Für Sonntag wurde kein einziges entsprechendes Schiff registriert. Am vorherigen Wochenende waren es noch 31 gewesen. Am Wochenende erklärte zudem der iranische Außenminister Abbas Araqchi, dass der Iran noch nicht entschieden habe, ob die Gespräche mit den USA wieder aufgenommen würden. US-Präsident Donald Trump forderte die Amerikaner unterdessen auf, angesichts des anhaltenden Konflikts vorübergehend etwas höhere Benzinpreise zu akzeptieren.
Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,21 auf 82,19 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,10 auf 88,62 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.net
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