Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Warten auf Daten zur Inflation in der Eurozone


Goldpreis: Warten auf Daten zur Inflation in der Eurozone

Dem Goldpreis droht das dritte Wochenminus in Folge sowie ein Rutsch unter die Marke von 1.800 Dollar.

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von Jörg Bernhard

Beim Blick auf den Terminkalender dürften sich die Akteure an den Goldmärkten heute für zwei Events besonders stark interessieren. Erstens: Um 11.00 Uhr steht die Bekanntgabe der Teuerungsrate innerhalb der Eurozone an. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich diese von 8,1 auf 8,4 Prozent beschleunigt haben. Zweitens: Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte am Abend aber auch der Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC (21.30 Uhr) sorgen. Zur Erinnerung: Seit Ende Dezember haben allein große Terminspekulanten (Non-Commercials) ihr Long-Engagement um fast 36.000 Kontrakte reduziert und dadurch zur insgesamt wenig guten Entwicklung des Goldpreises maßgeblich beigetragen.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 6,00 auf 1.801,30 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Angebotssorgen überwiegen

Nach dem gestrigen Absacker des Ölpreises um drei Prozent wechselte der fossile Energieträger im frühen Freitagshandel zunächst in den Erholungsmodus. Doch dieser währte nur kurz, mittlerweile weist er wieder leicht negative Vorzeichen auf. Aufgrund des feiertagsbedingt verlängerten Wochenendes (Unabhängigkeitstag) ist damit zu rechnen, dass die Marktakteure keine größeren Positionen aufbauen werden. Gegen 19.00 Uhr wird die im Ölsektor tätige US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes noch ihren Wochenbericht über die nordamerikanischen Bohraktivitäten kommunizieren und dadurch für erhöhte Aufmerksamkeit an den Energiemärkten sorgen. In den vergangenen vier Wochen hat sich die Zahl der US-Bohrlöcher von 574 auf 594 erhöht.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,26 auf 105,50 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,06 auf 108,97 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Kotomiti Okuma / Shutterstock.com, IPConcept

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